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Latitude-Update: Neue Business-Ultrabooks und -Notebooks von Dell

Ein Ultrabook hat nur wenige Anschlüsse und einen festen Akku? Nicht immer: Dells neue Business-Ultrabooks mit Intel "Haswell" CPU sind komfortabler. Zudem sind zwei weitere Notebook-Serien mit Geräten von 13 bis 15 Zoll verfügbar.

28.08.2013, 13:31 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Dell hat an seinen Business-Ultrabooks gearbeitet: Statt auf "Form follows function" setzt der PC-Hersteller aus Texas bei seiner neuen Latitude 7000 Serie auf ein hübsches Design, das auch dem Endkunden gefallen soll. Das Ultrabook gibt es wahlweise im 12,5- oder 14-Zoll-Format. Darüber hinaus kündigte Dell noch die Latitude-Familien 5000 und 3000 an, letztere liegt mit einem Preis ab 399 Euro (ohne Mehrwertsteuer) im Einsteiger-Segment.

Ultrabooks mit Wechsel-Akku

Die entsprechenden Modelle nennen sich Latitude E7240 und Latitude E7440, beiden gemeinsam ist ein robustes Aluminium-Gehäuse mit matter Oberfläche, was Dell "Soft-Touch" nennt. Beide Varianten können je nach Bedarf mit einer HD- oder Full-HD-Auflösung geordert werden, das 12,5-Zoll-Ultrabook liefert in der Ausführung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auch gleich einen Touchscreen. Im 14-Zoll-Bereich kann unabhängig zwischen Full-HD und Touch-Display gewählt werden. Eine beleuchtete Tastatur und zahlreiche Sicherheitsfunktionen wie TPM und Smartcard- oder Fingerabdruck-Leser zählen zum optionalen Repertoire, eine HD-Webcam und ein austauschbarer Akku sind obligatorisch - gerade bei Ultrabooks ist ein zugänglicher Akku eher selten.

Intel "Haswell" treibt sie an

Einverleibt hat sich die Latitude 7000-Reihe die aktuelle Intel "Haswell"-Prozessorgeneration mit stärkerer Grafikeinheit und mehr Ausdauer. Für das etwa 337 x 232 x 21 Millimeter große und 1,63 Kilogramm leichte Latitude E7440 werden laut Dell-Website die Dual-Core-Prozessoren Intel Core i3-4010U mit 1,7 Gigahertz (GHz), i5-4350U mit 1,4 GHz, i5-4200U mit 1,6 GHz und i7-4650U mit 1,7 GHz angeboten, die je nach Modell mit einer Intel HD 4400 oder 5000 ausgerüstet sind. Dazu gibt es 4 bis 8 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und bis zu 500 GB Festplatten- oder 256 GB SSD-Speicher. Das bei einem Gewicht von 1,36 Kilogramm rund 310 x 211 x 20 Millimeter messende E7240 ist derzeit nur in einer Konfiguration aufgeführt: Mit HD-Bildschirm, einem Intel Core i5-4200U mit HD 4400 Grafikeinheit, 4 GB RAM und einer SSD mit einer Kapazität von 128 GB.

Für genügend Anschlussmöglichkeiten sorgen jeweils drei USB-3.0-Ports, HDMI, ein Mini-DisplayPort, eine Audiobuchse, ein LAN-Anschluss, WLAN sowie ein Kartenleser. Für den Einsatz auf dem Schreibtisch sind die Schnittstellen teilweise auch auf der Rückseite angebracht. Je nach Ausführung kommt WiGig-Unterstützung für eine drahtlose Docking-Station zum Anschluss von Monitoren oder Peripherie hinzu. Ein LTE- oder HSPA+-Modul für mobiles Internet ist ebenfalls wählbar, ein optisches Laufwerk hingegen nicht vorhanden.

Das Dell Latitude E7240 Ultrabook mit Windows 8 Pro kann bereits für 961,80 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer im Dell Onlineshop bestellt werden. Das größere E7440 lässt sich bislang nur telefonisch bei Dell in Auftrag geben. Laut Datenblatt lassen sich die Geräte auch mit der herkömmlichen Version von Windows 8 sowie Windows 7 bestellen.

Preisgünstig: Dell Latitude 3000-Serie

Im 14- und 15-Zoll-Format verfügbar ist die Latitude 5000-Serie mit Intel "Haswell", zu der jedoch noch keine Preise bekannt sind. Im Gegensatz zu den Ultrabooks ermöglichen die größeren Laptops aber eine Grafikkarte mit dediziertem Speicher. Starten werden sie im Oktober.

Aus der 3000-Familie präsentiert sich auf der Dell-Website das Latitude 3330. Die neueste Hardware wird in den Einsteiger-Rechnern nicht verbaut: Aktuell ist das mit einem 13,3 Zoll großen HD-Display ausgestattete Notebook entweder mit einem Intel Celeron 1007U mit 1,5 GHz für 399 Euro, einem Core i3-2375M aus der zweiten Core-i-Generation (Sandy Bridge) mit 1,5 GHz und Intel HD 3000 für 529 Euro oder einem Intel Core i5-3337U aus der Nachfolgerreihe (Ivy Bridge) mit 1,8 GHz und Intel HD 4000 Grafik zum Preis von 569 Euro zu haben. Alle Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer, wie bei den Geschäftskundenangeboten üblich. CPU-unabhängig wird das Latitude 3330 mit 4 GB RAM ausgeliefert. Während der Celeron-Laptop zur Datenspeicherung eine 320-GB-HDD mitbringt, schwenkt Dell bei den teureren Core-i-Modelle auf eine Kombination aus 500 GB Magnetspeicher und 8 GB Flash-Speicher um. Fit für einen mobilen Internetzugang ist das Notebook mit Core i3: Als einziges aus dem Trio enthält es ein HSPA+-Modul. Der i5 geht mit Windows 7 Professional 64-bit einher, die übrigen Konfigurationen laufen mit Windows 8. Zusätzlich hält Dell ab 12. September die 14- und 15-Zoll-Varianten ab 529 beziehungsweise 579 Euro bereit.

(Saskia Brintrup)

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