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Ladehemmung: Android 5.0 Lollipop fasst nicht recht Fuß

Das umfangreiche Android-Update "Lollipop" kommt noch nicht so recht in Fahrt. Seit November ist es verfügbar, aber aktuellen Google-Zahlen zufolge ist es erst auf 1,6 Prozent der Geräte installiert. Stattdessen hat eine andere Android-Version den Durchmarsch angetreten.

04.02.2015, 16:49 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Obwohl es als umfangreichstes Android-Update gilt, das es bisher gegeben hat, will Googles jüngste Android-Version "Lollipop" noch nicht so recht das Licht der Welt erblicken. Denn am praktischen Einsatz hapert es noch: Die aktuelle Version des Google-Betriebssystems für Smartphones ist erst auf 1,6 Prozent der Geräte installiert - obwohl das Webportal Androidpit voraussagt, "Lollipop" werde am schnellsten von allen Versionen verteilt. Mit dabei sind auf jeden Fall die Nexus-Geräte sowie einige Handys von Samsung, HTC und LG. Im Umkehrschluss heißt dies aber auch: Viele Android-Nutzer tragen noch unsichere Versionen mit Sicherheitslücken in Smartphone und Tablet mit sich herum.

Vorgänger "KitKat" hat Nase vorn

Die Zahlen des Entwicklerforums developer.android.com zeigen, dass aktuell Vorgänger KitKat die Nase vorn hat und mit 39,7 Prozent besonders weit verbreitet ist.

"Jelly Bean" (Android-Versionen 4.1.x, 4.2.x und 4.3) kommt insgesamt auf 44,5 Prozent, während die älteren Versionen "Ice Cream Sandwich" (4.0.3 und 4.0.4) und "Gingerbread" (2.3.3 bis 2.3.7) 6,4 und 7,4 Prozent ausmachen. Android 2.2 "Froyo" läuft inzwischen nur noch auf 0,4 Prozent der Geräte.

"Lollipop": weniger App-Abstürze

Gemessen wird die Verbreitung über die Zugriffe auf den Google Play Store in der letzten Januarwoche. Mit Android 5.0 (Lollipop) hat Googles Smartphone- und Tablet-Betriebssystem ein großes Update erhalten. So hat das Betriebssystem wieder einen Lautlosmodus, ein verbessertes RAM- und Akkumanagement und eine optimierte Farbgestaltung für Googles neu gestaltete Benutzeroberfläche im "Material Design". Darüber hinaus haben die Entwickler die Systemstabilität erhöht.

Zudem sollen Apps weniger abstürzen und der Akkuverbrauch sowie die Verbindungsqualität im WLAN-Betrieb optimiert werden. Auch der "Okay Google"-Sprachbefehl soll nun besser funktionieren.

(Dorothee Monreal)

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