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Kurs-Misere: Twitter-Gründer verkaufen vorerst keine Aktien

Am 5. Mai läuft eine Frist aus, bis zu der Twitter-Alteigentümer nach dem Börsengang an ihren Anteilen festhalten müssen. Angesichts des enttäuschenden Kursverlaufs wollen die Twitter-Gründer vorerst aber keine Aktien verkaufen.

18.04.2014, 16:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Vor dem Hintergrund eines enttäuschenden Kursverlaufs bei Twitter hält die Führungsriege an ihren Anteilen fest. Weder die Mitgründer Jack Dorsey und Evan Williams, noch Firmenchef Richard Costolo beabsichtigten aktuell, Aktien zu verkaufen, wie der Kurznachrichtendienst am Montag in einer Börsenmitteilung erklärte. Auch der Risikokapitalgeber Benchmark will demnach an seiner Beteiligung festhalten.

Twitter hatte Anfang November seine Aktien zum Ausgabepreis von 26 Dollar an die Börse gebracht. Es war der spektakulärste Börsengang einer Internetfirma seit Facebook. Das Papier kletterte bis auf gut 73 Dollar im Dezember. Seitdem ging es aber Stück für Stück wieder abwärts. Die Börsianer waren mit der Entwicklung der Nutzerzahlen unzufrieden. Zuletzt kostete die Aktie etwa 41 Dollar. Am 5. Mai läuft eine Frist aus, bis zu der Alteigentümer nach dem Börsengang an ihren Anteilen festhalten mussten.

(Jörg Schamberg)

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