Security

Kunden tragen Sicherheitsrisiken im Internet

Verbraucherschützer kritisieren eine einseitige Verlagerung von Sicherheitsrisiken im Internet auf die Verbraucher und üben indirekt Krtik an Online-Durchsuchungen.

07.06.2007, 08:31 Uhr
Internet© Anterovium / Fotolia.com

Verbraucherschützer kritisieren eine einseitige Verlagerung von Sicherheitsrisiken im Internet auf die Verbraucher. "Dass alleine die Kunden die finanziellen Konsequenzen einer unzureichenden Sicherheitspolitik der Politik und der Wirtschaft ausbaden sollen, ist nicht akzeptabel", monierte die Chefin des Dachverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), Edda Müller, in Berlin.
User brauchen Hilfe
Zu Beginn der internationalen IT-Sicherheitskonferenz appellierte sie an die Wirtschaft, Risiken für die Verbraucher zu minimieren. Die Mehrzahl der privaten Nutzer habe weder die Fähigkeit noch Geräte oder Programme, um sich wirksam etwa gegen Viren, Trojaner, Datensammelei oder Kennwortklau zu schützen.
Der Politik warf Müller Doppelzüngigkeit vor. Es wirke wenig glaubwürdig, wenn sich die Bundesregierung für einen besseren Datenschutz und sichere IT-Systeme einsetze, wenn sie gleichzeitig eine Verfassungsänderung erwäge, um private Rechner durchsuchen zu können.

(Hayo Lücke)

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