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Kostenlos plaudern mit umsonst-telefonieren.net

Einfach zwei Festnetznummern in den Browser eingeben und kostenlos verbinden lassen, diesen Service bietet nun auch das Web-Projekt umsonst-telefonieren.net.

30.04.2007, 11:43 Uhr
Internettelefonie© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Dank VoIP sind kostenlose Telefonate heute keine Seltenheit mehr. Jedoch hält die Anschaffung zusätzlicher Soft- und Hardware so manchen von der neuen Technik ab. Für die kleine Internet-Plauderei zwischendurch stehen mit Jajah oder peterzahlt.de Browser-basierte Lösungen bereit. Ein vergleichbares, wenn auch bislang weitgehend unbekanntes Angebot findet sich bei umsonst-telefonieren.net.
Browser-basierte Lösung
Die Nutzung des Angebots ist einfach gehalten: Auf der Website können Anrufe zwischen Festnetznummern in Deutschland und den Niederlanden vermittelt werden. Dazu wird lediglich die eigene Rufnummer sowie der Zielanschluss in die Eingabefelder bei umsonst-telefonieren.net eingetragen und auf einen Button geklickt. Anschließend klingelt zunächst das Telefon des Initiators und der Anruf wird wie gewünscht durchgestellt.
Eine Beschränkung der Gesprächsdauer soll es dabei nicht geben. In seltenen Fällen könne es lediglich zu Zwangstrennungen des Providers oder Wartungsarbeiten kommen, heißt es dazu auf der Website. Auch die Zahl der Telefonate ist nicht eingeschränkt, der Anbieter behält sich jedoch vor, bei Anzeichen von Missbrauch Rufnummern zu sperren.
Kostenlos ins Festnetz
Die Qualität der kostenlos vermittelten Gespräche bei umsonst-telefonieren.net soll dabei mit üblichen Festnetzgesprächen vergleichbar sein. Jedoch gibt es auch ein paar Einschränkungen: So sollen einige Rufnummern von VoIP-Anbietern sowie aus der o2 Genion Homezone nicht erreichbar sein. Zudem können ausschließlich Anrufe zwischen Festnetzanschlüssen vermittelt werden, Handynummern können nicht kostenlos angerufen werden.
Ein weiterer Nachteil zeigte sich im onlinekosten.de-Kurztest, in dem der Dienst am Montagvormittag nur sehr zögerlich reagierte. Erst nach dem sechsten Anlauf wurde das gewünschte Telefonat verbunden. Die Qualität der Verbindung war dann jedoch gut und auf der Website wird nur wenig Werbung währenddessen eingeblendet. Fraglich ist jedoch, ob sich die uneingeschränkte Nutzung künftig rechnen wird, wenn das Angebot populär wird.

(Aleksandra Leon)

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