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Kommunikationsserver Intranator in neuem Gewand

12.09.2003, 10:02 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Wer ein großes Netzwerk sicher ins Internet bringen will, findet meist keinen Weg um Linux oder Unix-ähnliche Betriebssysteme mehr herum. Doch schwierig ist meist der Weg der Konfiguration - bis alles so funktioniert wie es soll können für Nicht-Linuxer manchmal Wochen vergehen. Wer es einfacher haben will, holt sich einen vorkonfigurierten Kommunikationsserver – zum Beispiel den Intranator der Tübinger Firma Intra2Net.
Diesen gibt es nun in neuem Gewand. In edlen gebürsteten Edelstahl verpackt und mit einem Blau leuchtenden Statusdiplay versehen stellt man das Gerät nicht gerne in den Keller. Auch im Gehäuse werkelt mit einem 2 GHz-Prozessor, 256 MB Ram und 80 Gigabyte Festplatte eigentlich schon überdimensionierte Hardware.
Das Intranator-Prinzip
Der Intranator ist ein einfach zu bedienender Kommunikationsserver, speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Bis zu 150 PC-Arbeitsplätze verbindet die Komplettlösung aus Hard- und Software und ermöglicht einen sicheren Zugang zu Internet, Remote Access, und eMails. Vorinstallierte Funktionen wie Stateful-Firewall, tagesaktuellem Virenschutz und Proxy-Server machen den Intranator sofort einsatzbereit.
Sämtliche Einstellungen kann der Anwender ohne spezielle Vorkenntnisse in einem bequemen Webinterface vornehmen. Benutzerfreundliche Administration und permanente Updates runden das Gesamtpaket ab. Das Gerät ist ab sofort für 2380 Euro erhältlich.
Die Alternative
Wer eine kostengünstigere Lösung sucht, ist meist bei einem Standard-Router gut aufgehoben. Schon kostengünstige Geräte bieten meist eine integrierte Firewall – auf die Komfortfunktionen wie etwa Mailserver oder Trafficlimit, die es beim Intranator gibt, muss man aber verzichten. Wer noch einen älteren PC zu Hause stehen hat, kann zum Beispiel auch auf die kostenlose Linux-Lösung Fli4l ausweichen und seine alte Mühle als Router wieder flott machen.

(Sven Wagenhöfer)

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