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Köln nutzt als erste Großstadt den E-Postbrief

Als erste Großstadt wird die Stadt Köln ab Mai auf den E-Postbrief der Deutschen Post setzen und erhofft sich dadurch mittelfristig Einsparungen von bis zu 60 Prozent.

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Die Stadt Köln arbeitet in Zukunft eng mit der Deutschen Post zusammen und auf den elektronischen E-Postbrief setzen. Wie das Stadtportal koeln.de berichtet, erhofft sich die Millionenmetropole am Rhein durch den am Montag unterzeichneten Vertrag nicht nur eine Modernisierung der Verwaltung, sondern mittelfristig auch Einsparungen von bis zu 60 Prozent. Damit sind nicht in erster Linie Porto-, sondern auch Druck- und Papierkosten gemeint.

E-Post-Briefkasten kostenlos nutzbar

Die Stadt wird ihre Briefe ab Mai als erste deutsche Großstadt elektronisch an die Deutsche Post übersenden. Bürger, die sich bereits für den E-Postbrief angemeldet haben, erhalten den Schriftverkehr unmittelbar per Weiterleitung in ihren virtuellen Postkasten. Andernfalls wird der Brief durch die Post ausgedruckt und in einem Briefumschlag über die klassische Tagespost per Briefzusteller ausgeliefert - was freilich etwas länger dauert.

Bisher haben sich rund eine Million Kunden unter www.epost.de für einen virtuellen Postkasten bei der Deutschen Post angemeldet - darunter rund 12.000 in der Domstadt. Voraussetzung für die Nutzung ist die Volljährigkeit und zur Sicherheit eine Verifikation in einer Postfiliale. Kosten entstehen für die Nutzung eines E-Post-Briefkastens nicht.

Weitere namhafte Partner des E-Postbriefs sind zum Beispiel der Axel Springer Verlag, die Allianz Versicherung, eBay oder Lotto Hessen. In Köln selbst sind beispielsweise der 1. FC Köln und der örtliche Energieversorger RheinEnergie bereits mit dem E-Postbrief verbunden.

(Hayo Lücke)

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