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Knöllchen per Smartphone - Einspruch fast zwecklos

Machten Politessen bisher nur im Zweifelsfall von falsch geparkten Autos ein Foto, gehören jetzt drei Bilder zum Standard. Dadurch würden Einsprüche fast zwecklos.

Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Die städtischen Ordnungshüter in Aachen setzen Smartphones ein, um Falschparker zu überführen. Fotos vom "Tatort" machten einen Einspruch fast zwecklos, sagte der Leiter des Aachener Ordnungsamtes, Detlev Fröhlke, am Mittwoch und bestätigte entsprechende Presseberichte. Mit dem Einsatz der Smartphones will die Stadt jährlich 80.000 Euro sparen. Aachen ist nach eigenen Angaben die erste größere Stadt, die Smartphones für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nutzt.

Saftige(re) Strafen für Parksünder

Machten Politessen bisher nur im Zweifelsfall von falsch geparkten Autos ein Foto, gehören jetzt drei Bilder zum Standard. Die eingegebenen Daten - etwa das Kennzeichen - werden mit den Fotos abgeglichen. Und die Strafe für entlarvte Parksünder, die den ganzen Tag am selben Platz stehen, kann sich locker verfünffachen.

Das System sei seit einem Monat im Einsatz, erklärte das Ordnungsamt. Die Fotos würden mit Zeitangaben und Geodaten gespeichert. Die Stadt denkt daran, mit Smartphones auch andere Ordnungswidrigkeiten wie wilde Müllentsorgung oder nicht genehmigte Reklame an Anhängern auf den Ausfallstraßen zu verfolgen. Möglich sei auch eine Beweisführung gegen Wildpinkler.

(Hayo Lücke)

Quelle: DPA

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