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Kirche: Computerspielen unterm Weihnachtsbaum

Computerspiele seien kein Teufelszeug und müssten nicht generell abgelehnt werden, erklärte der Medienbeauftragte der evangelischen Kirche Markus Bräuer.

21.12.2009, 14:46 Uhr (Quelle: DPA)
Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat Eltern zum gemeinsamen Computerspielen mit den Kindern unter dem Weihnachtsbaum aufgerufen. Kinder brauchten Kriterien zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den zu Weihnachten häufig verschenkten Computerspielen, sagte der EKD-Medienbeauftragte Markus Bräuer am Montag.
Neue Zugänge zu Kindern
Deshalb müssten Erwachsene sich mit den Spielen der Kinder beschäftigen. "Spielen Sie selbst und spielen Sie mit Ihren Kindern oder Enkeln", riet er. "Auch wenn Sie wahrscheinlich dauernd verlieren werden, es macht Spaß. Und Sie werden ganz neue Zugänge zu Ihren Kindern oder Enkeln finden."
Computerspiele seien kein Teufelszeug und müssten nicht generell abgelehnt werden, erklärte Bräuer. Vielmehr vermittelten viele Spiele Kenntnisse und Informationen und steigerten das Reaktionsvermögen. Kritik der Eltern sei aber nötig, wenn etwa in Spielen Gewalt nur aus Sicht des Täters dargestellt oder ein würdeloses Frauenbild vermittelt werde.

(Hayo Lücke)

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