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Kingston Wi-Drive: WLAN-Speicher für iPhone & Co.

Mit dem Kingston Wi-Drive erhalten Apple-Nutzer eine mobile Flash-Festplatte, die iPhone, iPad und iPod touch um bis zu 32 GB erweitert und dabei einen drahtlosen Zugriff auf die abgelegten Inhalte erlaubt.

06.06.2011, 13:43 Uhr
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In vielerlei Hinsicht hat Apple hat mit dem iPhone Maßstäbe gesetzt. Gleichwohl müssen Besitzer des Kult-Smartphones auch auf einige Eigenschaften verzichten, die bei anderen Modellen zur Grundausrüstung zählen. Wechselbarer Akku? Fehlanzeige. Universeller microUSB-Anschluss? Nicht vorhanden. Speicherkarteneinschub? Gibt es nicht. Zumindest letzteres fällt in Zeiten internetbasierter Festplattenlösungen à la Dropbox allerdings nicht übermäßig ins Gewicht. Wer Dokumente, Fotos oder Musikdateien hingegen auch unterwegs lieber auf einem lokalen Datenträger ablegen möchte, findet mit der neuen hosentaschentauglichen WLAN-Festplatte Wi-Drive von Kingston eine komfortable Alternative.

Bis zu 32 GB zusätzlicher iPhone-Speicher

Zwei Flash-Varianten mit 16 und 32 Gigabyte (GB) stehen zur Auswahl. Inhalte lassen sich im Vorfeld in Drag-&-Drop-Manier per USB-Kabel von PC oder Mac aufspielen und nach Installation der zugehörigen App drahtlos über iPhone, iPad sowie iPod touch abrufen; eine direkte Integration in das heimische Funknetzwerk ist jedoch nicht möglich. Bis zu drei Nutzer können dabei gleichzeitig auf den Wi-Drive zuzugreifen und beispielsweise Texte speichern, Filme streamen oder untereinander MP3s austauschen – Kingston zufolge selbst bei Höchstbeanspruchung mit drei parallel verbundenen Geräten ohne Performance-Einbußen.

Die maximale Akkulaufzeit der Speicherlösung beträgt bei Dauernutzung allerdings lediglich vier Stunden - eine Stromquelle sollte daher zumindest in greifbarer Nähe sein. Zudem wird nicht jedes Dateiformat unterstützt. Bei Audiodateien sind aac, mp3 sowie wav kompatibel; Videos sind mit den Endungen m4v, mp4, mov, Motion-Jpeg (M-JPEG) und avi abspielbar. Bei Bildern verlangt Kingston jpg, bmp oder tiff. Soll der Speicher als Dokumentablage dienen, sind pdf, doc, docx, ppt, pptx, txt, rtf oder xls vorgeschrieben. Richtig günstig ist die mobile Kapazitätserweiterung ebenfalls nicht. So kostet das 16-GB-Modell 129,99 Dollar; die größere Ausführung ist für 174,99 Dollar zu haben. Zu Euro-Preisen äußerte sich Kingston bislang nicht. Voraussichtlicher Marktstart ist Ende Juni. Weitere Informationen stehen auf der Hersteller-Website zur Verfügung.

(Christian Wolf)

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