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Kim Dotcom startet Partei für mehr Internet-Freiheit in Neuseeland

Mit einer Partei gegen die Überwachung von Bürgern und für schnelles Internet will der deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom in seiner Wahlheimat Neuseeland in der Politik mitmischen.

27.03.2014, 08:45 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© arquiplay77 / Fotolia.com

Mit einer Partei gegen die Überwachung von Bürgern und für schnelles Internet will der deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom in seiner Wahlheimat Neuseeland in der Politik mitmischen. Am Donnerstag startete er offiziell die "Internet"-Partei.

Wahlen am 20. September

Die Pläne zur Internet Party gab Dotcom bereits im Januar bekannt, jetzt ist die Partei mit ihrer Website offiziell gestartet. Auf der Agenda stehen neben günstigeren Internetanschlüssen ohne Bandbreiten-Beschränkung auch die Steigerung der verfügbaren Technik-Jobs am Standort Neuseeland sowie eine Reform des Urheberrechts. Zudem wird die Einführung einer digitalen Währung gefordert, die von der Regierung ausgegeben werden soll.

Als Gründer der inzwischen geschlossenen Tauschplattform Megaupload ist Dotcom (40) in den USA wegen massiver Copyright-Verletzungen angeklagt. Er wehrt sich gegen eine Auslieferung. Die Partei will bei der Wahl am 20. September antreten. Dotcom kann als Ausländer nicht kandidieren.

(Saskia Brintrup)

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