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Kim Dotcom: Geplanter Auslieferungstermin an die USA ist geplatzt

Das zuständige Gericht bei Auckland in Neuseeland setzte neue Termine im November und im kommenden April an, wie lokale Medien unter Berufung auf einen Gerichtssprecher berichteten.

10.06.2013, 10:57 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Gina Sanders / Fotolia.com

Der für August geplante Gerichtstermin zur Auslieferung des deutschen Internet-Unternehmers Kim Dotcom an die USA ist geplatzt. Das zuständige Gericht bei Auckland in Neuseeland setzte neue Termine im November und im kommenden April an, wie lokale Medien unter Berufung auf einen Gerichtssprecher berichteten.

Dotcom wehrt sich weiter

Juristisches Gerangel hatte das Auslieferungsverfahren schon mehrfach verzögert. Dotcom twitterte einen Link zu dem entsprechenden Radiobericht kommentarlos und verwies zudem auf verschiedene Berichte im Internet, die sich dem Thema bereits angenommen haben.

Dem 39-Jährigen werden in den USA massive Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Die US-Ankläger wollen ihm den Prozess machen, weil über seine inzwischen geschlossene Datenplattform Megaupload Musik und Filme ohne Copyright-Zahlungen heruntergeladen wurden. Sie schätzen den Schaden auf eine halbe Milliarde Dollar.

Dotcom weist alle Schuld von sich. Er war im Januar 2012 auf US-Betreiben in seinem Anwesen in Neuseeland für mehrere Wochen festgenommen worden. Wie sich später herausstellte, war die Razzia nach neuseeländischem Recht teilweise illegal.

(Hayo Lücke)

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