Nutzung von Vectoring-Anschlüssen

Keine Einigung mit EWE: Telekom kündigt angeblich rund 30.000 VDSL-Kunden

Müssen zehntausende VDSL-Kunden der Telekom bald auf Highspeed-Internet verzichten? Im Verbreitungsgebiet von EWE erhalten laut NDR derzeit Telekom-Kunden ihre Vertragskündigung. Der Grund dafür überrascht.

VDSL-Taste auf Tastatur© Deutsche Telekom AG

Oldenburg - Normalerweise stellt die Deutsche Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) anderen Providern ihre Leitungen gegen entsprechende Miete zur Verfügung. Im Großteil des Nordwestens von Niedersachsen ist allerdings der regionale Provider EWE (www.ewe.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) für den Vectoring-Netzausbau zuständig und stellt seine Leitungen für andere Anbieter bereit. Der NDR berichtete in der vergangenen Woche, dass die Telekom nun angeblich rund 30.000 VDSL-Kunden den Internetvertrag kündigt, weil es zwischen Telekom und EWE noch keinen Vertrag zur Nutzung der VDSL-Vectoring-Anschlüsse gebe.

Telekom: "Wir machen das nicht aus Jux und Dollerei"

So begründet es zumindest ein Telekomsprecher gegenüber dem NDR. "Wir machen das nicht aus Jux und Dollerei", so der Sprecher. Da es noch keinen Vertrag gebe, könne der Bonner Konzern den betroffenen Kunden nicht verlässlich sagen, welche Bandbreiten sie nach dem Vectoring-Ausbau nutzen können. Die Telekom wollte die Zahl von 30.000 VDSL-Kunden allerdings nicht bestätigen.

VDSL-Kündigung oder Runterstufung auf DSL

Auf Twitter hat ein von der Kündigung betroffener Kunde ein Telekom-Schreiben gepostet. Dort heißt es unter anderem: "Sie wohnen in einem Gebiet, in dem wir unser Netz derzeit nicht für hohe Bandbreiten ausbauen können. An ihrem Wohnort muss die Telekom ihre bestehende VDSL-Technik entfernen." Die Kündigung erfolge zum Ende der Vertragslaufzeit. Alternativ ist wohl auch eine Runterstufung auf DSL mit bis zu 16 Mbit/s möglich, da die Telekom dafür keine schnellen Leitungen anmieten muss.

Eigentlich wollen die Telekom und EWE gemeinsam an einem Strang ziehen. Im Dezember 2017 hatten sie mitgeteilt, dass sie gemeinsam bis zu zwei Milliarden Euro in den Glasfaserausbau investieren wollen.

Update vom 13. März 2018, 15.55 Uhr: Telekom nennt Zahl der betroffenen Kunden

Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärte ein Telekom-Sprecher am Dienstag, dass in Niedersachsen 8.000 bis 10.000 Kunden vorübergehend 'ausgebremst' und von VDSL auf DSL runtergestuft werden.

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Jörg Schamberg

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