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Kein gemeinsamer Start von Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz

15.04.2003, 17:31 Uhr
Tastatur© peshkova / Fotolia.com

Für Call-by-Call und Preselection im Ortsnetz wird es keine fairen Startchancen geben. Das Verwaltungsgericht Köln hat einen Antrag von Arcor auf gemeinsame und schnelle Einführung der beiden Angebote abgelehnt. Die neuen Services werden damit zu verschiedenen Terminen starten.
Mit dem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz beim Verwaltungsgericht Köln wollte Arcor für die Produkte einen zeitgleichen Starttermin durchsetzen, der nach Einschätzung des Unternehmens ohne weitere Verschiebung von Call-by-Call im Ortsnetz realisierbar gewesen wäre. Die Bonner Regulierungsbehörde hatte für Call-by-Call den 25. April 2003 und für Preselection den 9. Juli 2003 als Einführungstermine festgesetzt.
Für Arcor verstößt der Regulierer mit diesem Fahrplan gegen das Ziel eines chancengleichen Wettbewerbs unterschiedlicher Angebote. Die mehr als vier Millionen Preselection-Kunden in Deutschland werden benachteiligt, da sie ausschließlich Ferngespräche per Voreinstellung automatisch und komfortabel über neue Wettbewerber führen können – aber keine Ortsgespräche. Trotz der Entscheidung wird Arcor vom 25. April an bundesweit Call-by-Call im Ortsnetz anbieten.

(Tobias Capangil)

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