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"Keep Your Light Shining": ProSieben startet interaktive Show mit App

TV-Zuschauer können sich per App in die Live-Show einmischen. Dieses Konzept ging beim ARD-"Quizduell" bislang daneben. ProSieben-Moderatorin Annica Hansen ist im dpa-Interview sicher: Bei unser neuen App-Show "Keep Your Light Shining" wird alles klappen.

22.05.2014, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Der Privatsender ProSieben geht an diesem Donnerstag (22. Mai) mit seiner interaktiven Musikshow "Keep Your Light Shining" an den Start. Neun Sänger treten pro Ausgabe gegeneinander an - der Zuschauer entscheidet per App-Voting direkt, wer weiterkommt. Moderatorin Annica Hansen erklärt im dpa-Interview, warum sie keine Sorgen vor einer Live-Panne hat, wie zuletzt beim ARD-"Quizduell".

Sie gehen knapp zwei Wochen nach dem "Quizduell" an den Start. Wie sicher sind Sie denn, dass bei Ihnen alles glatt läuft?

Hansen: Unsere App funktioniert. Wir haben uns sehr gut vorbereitet, die Voting-App wurde monatelang entwickelt und unter verschiedensten Szenarien. Ich vertraue unseren Technikern. Wir sind bereit.

Frage: Das hat Jörg Pilawa vor dem "Quizduell"-Start sicher auch gesagt...

Hansen: Jörg Pilawa hat das ganze ja grandios gemeistert und eine Bomben-Moderation hingelegt, immer mit einem Augenzwinkern. Daran denke ich ehrlich gesagt gar nicht. Ich habe viel mit unseren Technikern und der Redaktion geredet. Die haben sich sehr lange darauf vorbereitet und wir haben mit ProSieben-Connect ein stabiles System, das es schon länger gibt. Wir schaffen das.

Wie groß ist die Aufregung denn bei Ihnen? Es ist ja schließlich alles live...

Hansen: finde Liveshows wahnsinnig spannend. Ich moderiere lieber live, weil es aufregend ist und man nicht alles vorhersehen oder im Zweifel schneiden kann. Man muss natürlich spontan sein und improvisieren können, wenn irgendwas schiefgeht. Das macht es lebendig.

In "Keep Your Light Shining" treten neun Sänger gegeneinander an und der Zuschauer entscheidet per App-Voting, wer weiterkommt. Es gibt aber auch prominente Musiker wie Ricky Martin. Was ist deren Aufgabe?

Hansen: Wir haben in jeder Sendung einen internationalen und einen nationalen Musikexperten im Studio. Das ist keine Jury, sondern sie geben Urteile ab und dem Zuschauer so eine kleine Hilfestellung. Sie entscheiden aber nicht, das macht der Zuschauer ganz alleine.

Die Kandidaten haben 30 Sekunden Zeit für ihren Gesangspart. Da wäre ein Texthänger nicht wirklich hilfreich, oder?

Hansen: Stimmt, 30 Sekunden sind nicht wahnsinnig viel Zeit, aber man kann sich ja auch in 30 Sekunden verlieben. Ich glaube, der Zuschauer wird sehr, sehr schnell merken, ob ihn ein Sänger begeistert oder nicht. Dementsprechend fällt dann auch das Voting aus.

(Jörg Schamberg)

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