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KDG-Übernahme durch Vodafone: Verdi fordert Jobgarantie

Verdi hat die bislang gemachten Zusicherungen Vodafones an die Belegschaft im Falle einer Übernahme von Kabel Deutschland kritisiert. Vor allem die zeitliche Befristung von Arbeitsplatzgarantien sei unzureichend.

30.06.2013, 11:01 Uhr (Quelle: DPA)
Vodafone© Vodafone GmbH

Die angestrebte Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone stößt nach einem Bericht der Zeitung "Euro am Sonntag" auf Unmut bei den Arbeitnehmern. "Wir sehen bei den bislang in Aussicht gestellten Zusicherungen an die Belegschaft noch Handlungsbedarf", sagte einer der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat von Kabel Deutschland der Zeitung "Euro am Sonntag".

Angst vor Jobabbau und Standortwechsel

Die Arbeitnehmervertreter unterstützten jedoch die Pläne des Managements, die Vodafone-Offerte eingehend zu prüfen. Vodafone hatte am Montag ein Übernahmeangebot für Kabel Deutschland von über 10,7 Milliarden Euro gemacht. Deutschlands größter Kabel-Anbieter soll demnach bei Vodafone Deutschland integriert werden.

Ein Vertreter der Gewerkschaft Verdi sagte dem Bericht zufolge, vor allem die zeitliche Befristung bei den Arbeitsplatz- und Standortgarantien sowie beim Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2014 sei nicht ausreichend. "Wir prüfen derzeit, welche Forderungen wir für eine längerfristige Absicherung aufstellen."

(Christian Wolf)

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