Handysoftware

Kaum Bewegung: Android bleibt fragmentiert

Auf 24,5 Prozent aller Android-Geräte läuft die derzeit noch aktuelle Version 4.4 KitKat. Auf 53,8 Prozent der Geräte findet sich die Vorgängerversion Jelly Bean. Android ist und bleibt Mittelmaß.

15.09.2014, 10:31 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Auf 24,5 Prozent aller Android-Geräte läuft die derzeit noch aktuelle Version 4.4 KitKat. Auf 53,8 Prozent der Geräte findet sich die Vorgängerversion Jelly Bean: 4.1.x (25,1 %), 4.2.x (20,7 %) und 4.3 (8,0 %). Zuletzt haben wir im Juli über den Stand der Fragmentierung berichtet. Seitdem hat sich nicht viel getan.

Warten auf Android L

Rund ein Viertel der Geräte wird wohl nicht mehr aktualisiert werden, sondern irgendwann ausrangiert. Android 4.0.x Ice Cream Sandwich kommt auf einen Anteil von 9,6 Prozent, Android 2.3.x Gingerbread auf 11,4 Prozent und Android 2.2 Froyo auf 0,7 Prozent.

Im Juli lag der KitKat-Anteil bei 17,9 Prozent, Jelly Bean bei 56,5 Prozent. Bewegung wird wohl erst wieder in die Verteilung kommen, wenn neue Smartphones mit Android L erscheinen und - mit zeitlichem Abstand - die bisherigen Spitzenmodelle auf die neue Version aktualisiert werden.

Auch sonst nur Mittelmaß

Wenn von der Fragmentierung bei Android gesprochen wird, geht es aber meist auch um die Größe der Geräte und ihre Leistung. 81,7 Prozent der Smartphones haben eine normale Bildschirmgröße von 3-5 Zoll. Wie hochwertig sie sind, zeigt sich aber erst an der Punktdichte. 10,6 Prozent verfügen über ungefähr 160 dpi, 35,7 Prozent über 240dpi, 19,2 Prozent über 320dpi und 16,2 Prozent über 480dpi.

Ein guter Bildschirm benötigt aber auch eine entsprechende Leistung dahinter. In diesem Fall geht es aber mal nicht um Prozessor und RAM, sondern die Unterstützung von OpenGL. 77,5 Prozent der Androidgeräte unterstützen OpenGL ES 2.0, 22,5 Prozent sogar OpenGL ES 3.0.

Die Daten wurden in der Woche vor dem 9. September erhoben und im Entwicklerblog von Android veröffentlicht. Erfasst wurden alle Geräte mit mindestens Android 2.2, die in diesem Zeitraum den Google Play Store aufgesucht haben. Ältere Version können nicht mehr gezählt werden, sie fanden sich im August 2013 aber nur noch auf ungefähr einem Prozent der Geräte. Viele davon dürften mittlerweile stillgelegt worden sein.

(Peter Giesecke)

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