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Kaufkraft der 6- bis 19-Jährigen erreicht neuen Spitzenwert

09.07.2003, 14:46 Uhr
Internet© Anterovium / Fotolia.com

Insgesamt 20,43 Milliarden Euro haben die rund 11,28 Millionen Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 19 Jahren zur Verfügung.
Die Kaufkraft der deutschen Kinder und Jugendlichen ist so groß wie nie zuvor. Im Rahmen der KidsVerbraucherAnalyse 2003 wurden im Januar bis Ende Februar 2003 insgesamt 2643 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren und deren Eltern befragt, um das Konsum- und Medienverhalten der jungen Zielgruppe repräsentativ darzustellen.
Die Jungen und Mädchen verfügen monatlich über durchschnittlich 73 Euro aus Taschengeld, Geldgeschenken und Einnahmen aus ersten Jobs. Zum Geburtstag und zu Weihnachten gibt es im Schnitt noch einmal 84 und 95 Euro dazu. 82 Prozent der Kinder und Jugendlichen sparen einen Teil ihres Geldes, in erster Linie über das konventionelle Sparbuch (83%), über ein Taschengeld-Konto (15%) oder ein Girokonto (21%).
Auf den Sparbüchern der 6- bis 19-Jährigen liegen durchschnittlich 762 Euro. Für die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 19 Jahren ergibt sich somit ein Sparguthaben von 8,60 Mrd. Euro.
Handys sind angesagt
Handys setzen sich in der jungen Altersgruppe immer mehr durch: Schon 7 Prozent der 6- bis 9-Jährigen haben ein eigenes Mobiltelefon, 42 Prozent wünschen sich ein Handy. Bei den 10- bis 12Jährigen ist fast schon jede/r Dritte (29%) im Besitz eines Handys. Dabei wird bereits in dieser Altersgruppe großer Wert auf die richtige Marke gelegt.
Internetaktivitäten
Alle Aktivitäten, die über das Internet realisiert werden, haben in den letzten zwei Jahren zugenommen. Gaben in 2001 noch 52 % der Teens an, häufig/ab und zu im Internet zu surfen, so sind es im Jahr 2003 schon 71 %, das entspricht einem Anstieg von 37 %.
Und die Moral von der Geschicht?
Kinder und Jugendliche - gebt Geld aus, ihr tut Vater Staat etwas Gutes...

(Michael Müller)

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