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Kartellamt prüft Deal zwischen arena und Premiere

Die Behörde will nach einem Bericht der FAZ feststellen, ob es sich bei der Zusammenarbeit um eine verbotene wettbewerbswidrige Vereinbarung handele.

19.07.2006, 10:00 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Die in der vergangenen Woche bekannt gegebene Bundesliga-Partnerschaft zwischen den beiden Pay-TV-Sendern Premiere und arena wird überprüft. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) berichtet, möchten die Wettbewerbshüter des Bundeskartellamts Einsicht in die ausgehandelten Verträge haben, um mögliche Regelverstöße zu überprüfen.
Deal wird überprüft
"Wir haben die Unternehmen am Montag angeschrieben und gebeten, uns die Kooperationsverträge zu übermitteln", sagte eine Kartellamtssprecherin der Zeitung. Die Behörde wolle feststellen, ob es sich bei der Zusammenarbeit um eine verbotene wettbewerbswidrige Vereinbarung handele.
Premiere und arena hatten sich nach monatelangem Kampf gegeneinander überraschend auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Für 14,90 Euro im Monat können Premiere-Kunden, die an das Kabelnetz von Kabel Deutschland angeschlossen sind, über Premiere die von arena produzierten Bundesliga-Sendungen mit Live-Übertragungen von jährlich 612 Spielen verfolgen.
Nur in drei Bundesländern ohne Premiere
In Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg wird das arena-Programm über die Kabelnetzbetreiber iesy, ish und Kabel Baden-Württemberg vermarktet. Satellitenkunden können das Pay-TV-Angebot direkt über arena ordern.

(Hayo Lücke)

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