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Kampf gegen Taxi-Branche: Fahrdienst-App Uber expandiert munter weiter

Mittlerweile hat sich Uber weltweit mit der gesamten Taxi-Branche angelegt, trotzdem - oder gerade deswegen - setzt der Fahrdienst-Vermittler weiter auf Expansion.

29.08.2014, 14:16 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber breitet sich weiter rasant aus. Uber erweitere sein Einzugsgebiet um 24 Städte - darunter die griechischen und neuseeländischen Hauptstädte Athen und Wellington sowie das australische Surfer-Mekka Gold Coast. Das teilte das Unternehmen aus San Francisco am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Expansion ohne Kompromisse

Damit ist Uber nun nach eigenen Angaben in 205 Städten in 45 Ländern vertreten. Allerdings macht das Unternehmen bei seiner Expansion auch keine Kompromisse, wie erst in dieser Woche wieder bekannt wurde. Denn Uber liegt nicht nur weltweit im Clinch mit der Taxi-Branche, sondern attackiert im Heimatmarkt USA auch überaus aggressiv den ähnlich organisierten jungen Rivalen Lyft.

Uber lässt unter anderem Anwerber ausschwärmen, die Touren mit Lyft buchen und dabei Fahrer zum Wechseln überreden wollen. Die Rekrutierer haben dafür ein Starter-Paket mit Smartphone und Kreditkarte dabei. Das räumte die Firma nach Berichten der Tech-Website "The Verge" ein.

Uber und Lyft beschuldigen sich zudem gegenseitig, zwecks Sabotage tausende Fahrten gebucht und absichtlich storniert zu haben. Beide Unternehmen streiten die Vorwürfe ab.

(Marcel Petritz)

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