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Kalifornien verbietet "Rachepornos"

Kalifornien will die Verbreitung heimlicher Nackt-Fotos verbieten. Wer solche Fotos oder Videos von anderen Menschen im Internet veröffentlicht, muss künftig mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 Dollar oder maximal sechs Monaten Haft rechnen.

06.10.2013, 10:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Kalifornien will die Verbreitung heimlicher Nackt-Fotos verbieten. Wer solche Fotos oder Videos von anderen Menschen im Internet veröffentlicht, muss künftig mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 Dollar oder maximal sechs Monaten Haft rechnen.

Kampf den Rachepornos

Gouverneur Jerry Brown setzte am Dienstag ein entsprechendes Gesetz in Kraft. Es richtet sich vor allem gegen das Phänomen der sogenannten "Rachepornos", bei denen Leute Aufnahmen ihrer Ex-Partner ins Netz stellen.

Kalifornien ist erst der zweite amerikanische Bundesstaat nach New Jersey, der ein solches Gesetz eingeführt hat. Zwischenzeitlich gab es Diskussionen, ob das Vorhaben gegen die Redefreiheit verstoße. In Deutschland sind die Regelungen zum Schutz der Privatsphäre deutlich strikter.

(Hayo Lücke)

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