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Kabinett macht ernst: "Digitale Verwaltung 2020" soll kommen

Klingt machbar: Bis Ende März 2015 soll jede Bundesbehörde mindestens zwei Datensätze auf GovData bringen. Das und mehr steht im Programms "Digitale Verwaltung 2020" und in der Open-Data-Charta der G8. Das Ziel: eine schlanke und transparente E-Organisation statt des behäbigen Papiertigers in den Bundesbehörden.

17.09.2014, 15:22 Uhr (Quelle: DPA)
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Von der Papier-Akte zur E-Akte: Die Verwaltung in den Bundesbehörden soll zügig digitalisiert werden, wobei die Datensicherheit gewahrt werden soll. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch das Programm "Digitale Verwaltung 2020" und einen Aktionsplan zur Umsetzung der Open-Data-Charta der G8. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte dazu nach Angaben des Ministeriums: "Wir stehen damit klar zu einer nutzerfreundlicheren, einfacheren Verwaltung."

Ziel: Zwei Datensätze im ersten Qusrtal 2015

Wichtiges Ziel des Programms: Mehr Transparenz innerhalb der Bundesverwaltung. Bei der Umsetzung der Open-Data-Charta soll sich jede Bundesbehörde verpflichten, bis zum Ende des ersten Quartals 2015 mindestens zwei Datensätze auf dem übergreifenden Datenportal GovData zu veröffentlichen.

In der Vergangenheit hatten sich Bundesbehörden und Ministerien immer wieder schwer getan oder sogar offen geweigert, Open-Data-Projekte zu unterstützen. So war es häufig nicht möglich, die Datensätze in einer verständlichen und maschinenlesbaren Form zur Verfügung zu stellen, etwa bei Anfragen zum Zustand der deutschen Eisenbahnbrücken.

(Dorothee Monreal)

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