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Kabel-Internet bleibt unerreichbar

Eine neue Umfrage von onlinekosten.de ergab, dass beachtliche 44 Prozent unserer Leser möglicherweise gern zu einem Triple-Play-Angebot der Kabelnetzbetreiber wechseln würden, dies technisch aber nicht können. Überraschend gering ist zudem das Interesse zu Kabel Deutschland & Co wechseln.

08.08.2007, 15:24 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Auch wenn die deutschen Kabel-Netzbetreiber eifrig an ihrer Infrastruktur arbeiten, bleiben moderne Triple-Play-Angebote für viele Kunden technisch unerreichbar. Das geht aus einer aktuellen Umfrage unseres Magazins hervor, an der sich 1042 Leser beteiligten.
Technische Hürden
Insgesamt 44 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, möglicherweise gerne auf ein schnelles Kabel-Internet-Angebot umsteigen zu wollen. Aus technischen Gründen ist ein solcher Wechsel aktuell aber (noch) nicht möglich. Um diesen Missstand zu beseitigen, sind Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel Baden-Württemberg bereits dabei, die zum Teil marode Netztechnik Multimedia-tauglich zu machen. Der Netzausbau kann aber aufgrund der hohen Investitionskosten nur schrittweise erfolgen.
Immerhin: Von den Personen, die theoretisch ein Kabel-Internet-Produkt nutzen können, gaben nur 6,5 Prozent an, dass die Preise noch immer zu hoch seien, um zu wechseln. Dieser geringe Prozentsatz lässt sich durch massive Preissenkungen der Kabel-Netzbetreiber erklären, die Kabel-Internet zu einer echten DSL-Alternative haben werden lassen. Zu beachten ist aber auch, dass weitere 22 Prozent unserer teilnehmenden Leser angaben, ihrem bisherigen Anbieter treu bleiben zu wollen.
Hingegen gaben nur 15 Prozent an, bereits einen Kabel-Anschluss zum Surfen im Internet zu nutzen, gerade einmal 12,5 Prozent sagten, dass ein Wechsel zum schnellen TV-Kabel-Breitbandanschluss fest eingeplant sei. Gerade der letztgenannte Wert zeigt, dass die Kabelanbieter noch viel tun müssen, um Kunden von den Vorzügen ihrer Internetprodukte zu überzeugen.
Neue Umfrage gestartet
Unsere neue Umfrage thematisiert einen ganz anderen Bereich des deutschen Telekommunikationsmarktes. Dieses Mal möchten wir von unseren Lesern wissen, ob sie noch das klassische Call-by-Call, das heißt, das Vorwählen einer Sparvorwahl, im Festnetzgeschäft nutzen. Eine Stimmabgabe ist wie gewohnt über unsere Startseite möglich.

(Hayo Lücke)

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