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Kabel Deutschland punktet mit Internet und Telefonie - Nettogewinn steigt auf 67 Millionen Euro

Mit guten Zahlen für das zweite Quartal von Juli bis September wartete Kabel Deutschland am Montag auf. Internetabonnements warten stark gefragt. Der Umsatz kletterte auf 500 Millionen Euro, der Nettogewinn erreichte 67 Millionen Euro.

10.11.2014, 17:05 Uhr
Kabel Deutschland© Kabel Deutschland

Kabel Deutschland ist weiter auf Wachstumskurs: Der zu Vodafone gehörende Kabelnetzbetreiber legte am Montag die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 vor. Internet- und Telefondienste erwiesen sich erneut als Wachstumstreiber. Zulegen konnten auch Umsatz und Nettogewinn. "Rund die Hälfte unserer Neukunden entscheidet sich für einen 100 Mbit/s-Tarif", erklärte Kabel Deutschland Vorstandsvorsitzender Manuel Cubero. Seit dem 10. November bietet das Unternehmen zudem in ersten Städten Kabel-Internet mit bis zu 200 Mbit/s an.

Internet und Telefonie mit starkem Wachstum

Im Zeitraum von Anfang Juli bis Ende September verzeichnete Kabel Deutschland gegenüber dem Vorquartal 206.000 neue Internet- und Telefonie-Abonnements. Im zweiten Quartal konnte der Münchener Anbieter 108.000 neue Internet-Abonnements sowie 98.000 neue Telefonie-Abos vermarkten. Insgesamt kam Kabel Deutschland Ende September auf rund 2,37 Millionen Internet-Abonnements sowie 2,30 Millionen Telefonie-Verträge.

Das Geschäft mit Premium-TV-Diensten wie Pay-TV und dem digitalen Videorecorder legte um 53.000 neue Abonnements auf rund 2,42 Millionen zu. Das Geschäft mit dem Basis-Kabelanschluss ist allerdings weiter rückläufig: Am Ende des zweiten Quartals zählte Kabel Deutschland mit 8,2 Millionen rund 41.000 weniger Kabelanschlüsse. Die Gesamtzahl aller Abonnements von Internet, Telefonie und TV stieg gegenüber dem Vorquartal um 219.000 auf rund 15,31 Millionen. Kabel Deutschland kam Ende September auf rund 8,33 Millionen Kunden. Mit einem leichten Plus von 2.000 Kunden blieb die Kundenbasis im zweiten Quartal nahezu unverändert.

Mehr Umsatz pro Kunde - Nettogewinn steigt auf 67 Millionen Euro

Auch mit Blick auf die Finanzdaten dürfte es bei den Münchenern zufriedene Gesichter geben. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) erhöhte sich auf 18,16 Euro, im Vorjahresquartal lag dieser Wert bei 16,95 Euro. Der Umsatz stieg auf rund 500 Millionen Euro. Mit 176 Millionen Euro investierte Kabel Deutschland 35,2 Prozent des Quartalsumsatzes in den Ausbau der Infrastruktur und in die Gewinnung neuer Kunden. Das EBITDA, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 4,9 Prozent auf 244 Millionen Euro zu. Der Nettogewinn stieg im zweiten Quartal auf 67 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Kabel Deutschland wegen der Aufwendungen für die Übernahme durch Vodafone noch einen Verlust von minus 129 Millionen Euro ausgewiesen. Trotz dieser positiven Zahlen gibt Kabel Deutschland aufgrund der Übernahme durch Vodafone keinen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr ab. Die Geschäftstätigkeit des Kabelnetzbetreibers werde sich maßgeblich verändern.

(Jörg Schamberg)

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