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Kabel Deutschland: 703.000 Internet&Phone-Kunden

Internet und Telefon per Kabelnetz finden immer mehr Zuspruch. Insgesamt steigerte Kabel Deutschland die Gesamtzahl der Abonnements rund um den Kabelanschluss auf 11,4 Millionen.

03.02.2009, 20:20 Uhr
Kabel Deutschland© Kabel Deutschland

Das Kabelnetz als DSL-Alternative gewinnt immer mehr Anhänger. Dies schlägt sich auch in den Abonnementzahlen von Kabel Deutschland nieder. Der größte deutsche Kabelnetzbetreiber legte am Dienstag die Kundenzahlen für das dritte Quartal des bis Ende März 2009 laufenden Geschäftsjahres vor.
11,4 Millionen Abonnements
Bis Ende Dezember vergangenen Jahres konnte die Gesamtzahl der Abonnements rund um den Kabelanschluss von 10,5 auf 11,4 Millionen Abonnements gesteigert werden, ein Zuwachs um 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Gesamtwachstum bei neuen Verträgen schwächte sich im dritten Quartal allerdings etwas ab. Von Oktober bis Dezember wurden 140.000 neue Abonnements abgeschlossen, im zweiten Quartal lag die Zahl der Neuabschlüsse noch bei 190.000.
Internet und Telefonie als Verkaufsrenner
Erneut erwiesen sich Telefon und Internet per Kabel als Renner: Knapp 703.000 Internet- und Telefonkunden zählte Kabel Deutschland Ende 2008. Alleine 624.700 Verträge für das Internet und 616.000 für Telefonie konnte der Kabelnetzbetreiber verbuchen. Im Vergleich zum zweiten Quartal konnte der Zuwachs für diese Produkte sogar noch beschleunigt werden. Insgesamt stieg die Zahl der Breitband-Abonnements in Jahresfrist von 636.000 auf 1.240.700 an. Für Kabel Deutschland ist dies besonders lohnend, da diese Kunden im Vergleich zu einem normalen Kabel-Kunden das Dreifache an Umsatz bringen. Die Zahl der Nutzer des Digital-TV stieg zudem innerhalb eines Jahres um 10,9 Prozent auf 846.399 Abonnements an. Die Triple-Play Premium-Produkte nehmen einen immer größeren Raum ein. Betrug deren Anteil Ende 2007 nur 20,4 Prozent, so ist er Ende 2008 auf 28 Prozent aller Abonnements angewachsen.
Die noch nicht komplett vorliegenden Geschäftszahlen für das dritte Quartal sollen Ende Februar veröffentlicht werden. Der Umsatz soll nach Plan um rund 15 bis 20 Prozent steigen. Im Vorjahr betrugen die Erlöse etwa 1,2 Milliarden Euro. Als Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wurde für das Ende März endende Geschäftsjahr 565 Millionen Euro prognostiziert, 15 Millionen Euro mehr als bisher angegeben. Die Gesamtinvestitionen sollen 385 Millionen erreichen, dies wären dagegen 15 Millionen Euro weniger als zuvor für den Netzausbau geplant.

(Jörg Schamberg)

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