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Juniper sagt starkes Wachstum für LTE voraus

Eine neue Studie des Marktforschers Juniper Research kommt zu dem Schluss, dass 2019 22 Prozent der Mobilfunk-Verbindung über LTE geführt werden. 2017 sollen mehr als eine Milliarde Verbindungen über LTE hergestellt werden, 2019 dann 1,8 Milliarden.

16.07.2014, 14:01 Uhr
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Die neue Studie "4G LTE: Subscribers, Smartphones, Base Stations & Service Revenue 2014-2019" des Marktforschers Juniper Research kommt zu dem Schluss, dass 2019 22 Prozent der Mobilfunk-Verbindung über Long Term Evolution (LTE) geführt werden. 2017 sollen mehr als eine Milliarde Verbindungen über LTE hergestellt werden, 2019 dann 1,8 Milliarden.

Starkes Wachstum im Asien

Grund dafür ist der schnelle Aufbau der LTE-Netze und das Vorhandensein passender Geräte. Die Global Mobile Suppliers Association (GSA) listet bereits 300 kommerzielle LTE-Netze und 1.889 unterschiedliche LTE-Geräte auf, die von 168 Herstellern stammen.

Die Verbreitung der LTE-Technik soll in Asien am stärksten sein. In Indien, China und Japan wird dabei vor allem die Variante TD-LTE (Time Division LTE) zum Einsatz kommen.

Studie für Branchenkenner

"Es gibt 36 kommerzielle TD-LTE-Netze. Wir erwarten, dass in den nächsten fünf Jahren aktive TD-LTE-Verbindungen jährlich eine höhere Wachstumsrate aufweisen als FD-LTE-Verbindungen", so Nitin Bhas, Autor der Studie.

Im Jahr 2019 werden dann auch die höchsten Umsätze mit LTE-Verbindungen in Ostasien und China erwirtschaftet werden.

Die Juniper-Studie "4G LTE: Subscribers, Smartphones, Base Stations & Service Revenue 2014-2019" ist nicht frei zugänglich, sondern für Unternehmen bestimmt und kostet 2.500 Euro.

(Peter Giesecke)

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