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Juli-Patchday: Microsoft schließt 29 Sicherheitslücken

Microsoft hat am 8. Juli sechs Sicherheitsupdates veröffentlicht, von denen zwei als "kritisch", drei als "wichtig" und eines als "moderat" eingestuft werden. Insgesamt werden 29 Sicherheitslücken in Windows und Internet Explorer geschlossen.

09.07.2014, 10:09 Uhr
Microsoft© Microsoft

Microsoft hat am 8. Juli sechs Sicherheitsupdates veröffentlicht, von denen zwei als "kritisch", drei als "wichtig" und eines als "moderat" eingestuft werden. Insgesamt werden 29 Sicherheitslücken in Windows und Internet Explorer geschlossen. Dies berichtet Michael Kranawetter im Chief Security Advisor Blog von Microsoft.

Wie immer: der Internet Explorer

Die als "kritisch" eingestuften Sicherheitsbulletins MS14-037 und MS14-038 betreffen den Internet Explorer bzw. das Windows Journal. Auf Versionen von Windows Server ist Windows Journal ab Werk nicht installiert, sodass hier keine Gefahr droht, wenn die Anwendung nicht von Hand nachinstalliert wurde.

Beim Aufruf einer speziell gestalteten Webseite mit dem Browser Internet Explorer, kann ein Angreifer schadhaften Code ausführen und dadurch die gleichen Rechte wie der aktuelle Benutzer erlangen (MS14-037).

Flash-Lücke gleich mit geschlossen

Gleiches gilt für das Sicherheitsbulletin MS14-038. Hier kann Remotecode ausgeführt werden, wenn eine entsprechend manipulierte Journaldatei geöffnet wurde. Je mehr Rechte ein Nutzer hat, desto größer können auch die Auswirkungen sein. Microsoft rät davon ab, Administrationsrechte im Alltag zu nutzen.

Keine der jetzt durch die Updates geschlossenen Sicherheitslücken wird nach Informationen von Microsoft derzeit für Angriffe missbraucht. Dennoch sollten die Updates so schnell wie möglich installiert werden.

Ein Update für Adobe Flash im Internet Explorer gibt es ebenfalls. Damit wird eine Lücke im Browser geschlossen, die Adobe gerade erst im Flash-Player dicht gemacht hat.

Alle Juli-Updates stehen unter anderem über die Windows-Update-Funktion zur Verfügung. Nach Installation der Updates - und die sollte von jedem Windows-Nutzer schnellstmöglich durchgeführt werden - ist ein Systemneustart notwendig.

(Peter Giesecke)

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