Security

Jugendliche kümmern sich doch um Datenschutz

Jugendlich bewegen sich in sozialen Netzwerken nicht unbedarft. Sie kennen die Einstellungen zum Datenschutz und nutzen diese. Dies ergab eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom.

17.11.2014, 19:24 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Viele Jugendliche kümmern sich einer Umfrage zufolge bewusst um den Schutz ihrer Privatsphäre im Internet. Von den 10- bis 18-Jährigen, die in Online-Netzwerken aktiv sind, haben 60 Prozent die Einstellungen zur Privatsphäre verändert. Sie haben beispielsweise eingeschränkt, wer ihr Profil ansehen kann, für wen ihre Einträge sichtbar sind oder wer sie kontaktieren darf. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Branchenverbands Bitkom.

Mindestalter wird nicht kontrolliert

Die Ergebnisse widerlegen den verbreiteten Eindruck, Jugendliche würden im Internet sorglos mit ihren Daten umgehen. "Jugendliche kennen sich sehr gut mit sozialen Netzwerken aus und nutzen ihre Kenntnisse, um den Datenschutz ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen", erklärte Susanne Dehmel vom Bitkom.

Allerdings dürften viele der jüngeren Teenager soziale Netzwerke gar nicht nutzen. Bei Facebook gilt offiziell ein Mindestalter von 13 Jahren. Der Umfrage zufolge sind auch WhatsApp, das zu Facebook gehört, und das Chat-Programm Skype bei Jugendlichen beliebt.

WhatsApp erst ab 16 Jahren erlaubt

Bei WhatsApp müssen nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Anwender sogar 16 Jahre alt sein, um den Dienst überhaupt nutzen zu können. Es findet allerdings keine wirksame Kontrolle des Mindestalters statt.

(Peter Giesecke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang