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Jolla stellt erstes Smartphone mit MeeGo-Nachfolger Sailfish OS vor

Das finnische Start-up Jolla ermöglicht ab sofort die Vorbestellung eines Smartphones mit Sailfish OS. Der Preis des Mittelklasse-Mobiltelefons liegt bei 399 Euro.

22.05.2013, 13:49 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Googles Android und Apples iOS dominieren den Markt für mobile Betriebssysteme. Mit einem Nischendasein müssen sich Windows Phone und BlackBerry abfinden. Hat ein neues Betriebssystem derzeit überhaupt eine Chance auf einen Durchbruch? Das finnische Start-up Jolla scheint offenbar über einigen Optimismus zu verfügen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Finnen den Bau von MeeGo-Smartphones angekündigt, nun stellte Jolla ein erstes Smartphone mit dem gestenbasierten MeeGo-Nachfolger Sailfish OS vor.

4,5-Zoll-Display und LTE-Unterstützung

Technisch bietet das Mittelklasse-Smartphone von Jolla unter anderem ein 4,5-Zoll-Display, einen Dual-Core-Prozessor sowie 16 Gigabyte Speicher inklusive Erweiterungsmöglichkeit per microSD-Karte. Auf der Rückseite des Smartphones ist zudem eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus verbaut.

Das Jolla-Mobiltelefon soll auch mit LTE-Unterstützung daherkommen, das Unternehmen will aber erst zu einem späteren Zeitpunkt Details zu den Ländern mitteilen, in denen sich die schnelle Mobilfunktechnik mit dem Gerät auch nutzen lässt. Neben Apps für Sailfish OS soll die Neuentwicklung auch Android-Apps unterstützen. Jolla weist zudem darauf hin, dass sich der Akku vom Nutzer wechseln lässt und nicht fest verbaut ist. Personalisieren lässt sich das neue Smartphone unter anderem durch das "The other half" genannte Wechselcover.

Vorbestellbar für 399 Euro - Verfügbar ab Ende 2013

Online lässt sich das Smartphone auf der Jolla-Homepage bereits schon jetzt für 399 Euro vorbestellen. Zur Wahl stehen neben dem Standardgerät noch zwei zusätzliche, erweiterte Pakete, darunter eine Limited Edition. Als Auslieferungszeitpunkt nennt Jolla das Ende dieses Jahres, der Start erfolge zunächst in Europa. Die Verfügbarkeit hänge aber nach Unternehmensangaben auch von der jeweiligen Nachfrage auf den einzelnen Märkten ab.

(Jörg Schamberg)

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