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iTunes-Update mit Hinweisen auf neue Video-Stores

Neue Version, neues Glück: Mit iTunes 7.1 scheint Apple Video-Stores jenseits der Grenzen der USA etablieren zu wollen. Das gleichzeitig veröffentlichte Quicktime-Update stopft Sicherheitslücken.

07.03.2007, 11:31 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Apple hat iTunes auf die Versionsnummer 7.1 gehoben. Im Update ist ein Hinweis auf neue Video-Stores in verschiedenen Ländern enthalten. Zudem wurde auch der Media-Player Quicktime geupdatet, acht Sicherheitslücken wurden gestopft. Beide Updates sind ab sofort auf der Apple-Website verfügbar.
Filme im iTunes-Store
In der Beschreibung des iTunes-Update heißt es: "Mit iTunes 7 und dem iTunes Store können Sie sich jetzt Trailer von hochwertigen beliebten Filmen ansehen und Filme kaufen." Ein Blick in die installierte Version zeigt jedoch, dass der Film-Einkauf nicht ohne weiteres möglich ist: Der deutsche Store führt nach wie vor nur Pixar-Kurzfilme und Musikvideos.
Ganz anders sieht es mit den iTunes-Stores in Australien, Großbritannien, Irland, Kanada und Neuseeland aus: Mit der neuen Version lassen sich nun nicht mehr nur für die USA, sondern für diese Länder des Commonwealth das Alter für Spielfilme und TV-Serien-Kategorien einstellen. Das deutet auf die baldige Vorstellung des Video-Angebots in den iTunes-Stores dieser Länder hin, vermutlich mit dem Verkaufsstart des Apple-TV. Wie Mactechnews.de berichtet, soll iTunes maximal fünf Apple-TV-Geräte unterstützen.
Verbesserungen und Sicherheitslücken
Zusätzlich zu den Neuerungen bei den Filme können iPod-Nutzer mit einem iPod der fünften Generation nun eine Reihe neuer Spieleklassiker im Store erwerben. Zudem kann die Musiksammlung nun per Cover-Flow im Vollbildmodus durchsucht werden. Außerdem bietet iTunes nun eine Backup-Funktion, um die gesamte Bibliothek samt Wiedergabelisten und Covern auf CD oder DVD zu sichern.
Das Quicktime-Update auf Versionsnummer 7.1.5 hingegen schließt acht Sicherheitslücken. Die Lücken traten bei der Benutzung manipulierter Mediendateien auf. Per 3GP-, MIDI-, MOV-, PICT- und QTIF-Datei konnte bösartiger Code ins System eingeschleust werden. Über die weiteren Lücken ist nichts bekannt. Bei Quicktime handelt es sich um Apples Medien-Player für Web- und Offline-Inhalte. Das Programm ist die Basis von iTunes.

(Christian Rentrop)

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