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"IT-Expertin" Merkel: Die Bundeskanzlerin auf der Suche nach dem bösen "F"-Wort

Für Lacher sorgte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Auftritt beim IT-Gipfel in Hamburg. Es komme auf eine vernünftige Mischung der drei "F" an: "Frequenzen, Förderung..." - und das dritte Wort wollte ihr nicht mehr einfallen. Merkels Rede mit unfreiwilliger Komik wurde schnell zum YouTube-Hit.

23.10.2014, 14:18 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Beim diesjährigen Nationalen IT-Gipfel in Hamburg trat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ans Rednerpult. Ungewollt wurde ihre dortige Rede zum YouTube-Hit und das Netz macht sich über die Kanzlerin lustig. Was war passiert? Nachdem Angela Merkel bereits im vergangenen Jahr das Internet als "Neuland" bezeichnet und eine lebhafte Diskussion losgetreten hatte, kam die CDU-Chefin in Hamburg nun mit einem einfachen Begriff aus dem Telekommunikationsbereich gehörig ins Schlingern und Stottern.

"War war das Dritte?"

Die Kanzlerin erwähnte in ihrer Rede unter anderem die Netzallianz und das Kursbuch Netzausbau. Danach bezog sie sich auf eine Rede von Telekom-Chef Timotheus Höttges, der von einer vernünftigen Mischung der drei "F" gesprochen hatte. Merkel zählt auf: "Frequenzen, Förderung...und...". Da war es geschehen, der Spitzenpolitikerin fiel der dritte Begriff nicht mehr ein.

"Was war das dritte? Es ist mir doch jetzt entfallen", so Merkel ein wenig peinlich berührt und wandte sich vom Rednerpult hilfesuchend an den im Publikum sitzenden Telekom-Chef. Nur um kurz darauf lächelnd fortzufahren "Weiß er selber nicht mehr". Es folgen lautes Gelächter und Applaus.

Merkel: "Es war was ganz einfaches"

Doch Merkel lässt das entfallene Wort keine Ruhe. Sie versucht sich zu erinnern, offenbar ist es auf ihrem Redemanuskript nicht vermerkt. "Es war was ganz einfaches...ähm. Weißt Du es noch Alexander?", fragt sie in Richtung von Infrastrukturminister Alexander Dobrindt, dem zuständigen Fachminister der Regierung Merkel. Sie rät erneut: "Ne, war nicht Forschung". Weiteres Grübeln: "Es war irgendwas...ich würde sagen...". Dann der Geistesblitz: Mit erleichtertem Gesicht ruft sie laut "Festnetz...Festnetz" ins hochrangige Publikum und hebt triumphierend den linken Zeigefinger in die Höhe. Erneut lautes Gelächter im Saal. Merkels Auftritt wird sicherlich ein gefundenes Fressen für Stefan Raab und die "heute"-Show sein.

(Jörg Schamberg)

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