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iPhone-Urteil verspätet sich erneut

Die 15. Zivilkammer ist "noch nicht zu einer abschließenden Entscheidung gelangt" und habe deshalb die Urteilsverkündung auf Dienstagnachmittag verschoben, heißt es seitens des Hamburger Landgerichts.

03.12.2007, 12:02 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Das Urteil des Hamburger Landgerichts im Streit zwischen T-Mobile und Vodafone um den Vertrieb des iPhones fällt einen Tag später als angekündigt. Damit wird die Verkündung des Urteils bereits zum zweiten Mal verschoben.
Noch keine Entscheidung
Die 15. Zivilkammer sei "noch nicht zu einer abschließenden Entscheidung gelangt" und habe deshalb die Urteilsverkündung auf Dienstagnachmittag verschoben, erklärte eine Gerichtssprecherin. In dem Prozess geht es um die Frage, ob T-Mobile als Exklusiv-Anbieter in Deutschland das iPhone auch ohne Vertragsbindung oder Netzsperre verkaufen muss.
Eine entsprechende einstweilige Verfügung hatte Vodafone gerichtlich erwirkt. Seither verkauft die Telekom-Tochter das Gerät des US-Herstellers Apple für 999 statt 399 Euro auch ohne Zwei-Jahres-Vertrag und technische Sperre für andere Netze, hat aber Widerspruch eingelegt.

(Hayo Lücke)

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