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iPad Air 2 und iPad mini 3: Was Apple verändert hat und was nicht

Das iPad Air 2 und das iPad mini 3 bringen keine revolutionären Neuerungen, sind aber eine konsequente Fortentwicklung. Den Trend weg vom Tablet hin zum Smartphone mit Riesendisplay wird Apple damit nicht umkehren können.

17.10.2014, 11:44 Uhr
Apple© Apple

Einen Trend wird Apple mit seinen beiden neuen Tablets nicht umkehren können: Wer ein Smartphone mit Riesendisplay besitzt, braucht keines; wer schon ein Tablet hat, behält es in der Regel länger als zwei Jahre. Das iPad Air 2 und das iPad mini 3 bringen keine revolutionären Neuerungen, sind aber eine konsequente Fortentwicklung.

Erste iPads mit Fingerabdruck-Sensor

Die beiden Tablets lassen sich bereits bestellen, Ende nächster Woche werden sie dann ausgeliefert. Sie sind die ersten Apple-Tablets mit Fingerabdruck-Sensor. Per TouchID lässt sich dann zum Beispiel in den USA mit Apple Pay der Onlineeinkauf bezahlen. iOS 8.1 ist bereits vorinstalliert.

Beim iPad Air 2 gibt es mehr Veränderungen im Vergleich mit dem Vorgängermodell iPad Air. Es ist dünner und leichter geworden, bietet aber noch die gleiche Grundfläche. Es misst 240 x 170 x 6,1 Millimeter und wiegt 437 bzw. 444 Gramm (mit/ohne LTE).

Neuer Prozessor

Das Unibody-Gehäuse aus eloxiertem Aluminium ist in den Farben Gold, Silber und Grau erhältlich. Der 9,7 Zoll große IPS-Bildschirm zeigt wie bisher 2.048 x 1.536 Pixel an, das entspricht einer Punktdichte von 264 ppi. Apple spricht von einem Retina-Display. Neu jedoch ist eine vollständige Laminierung und eine Anti-Reflexions-Beschichtung, die Spiegelungen um bis zu 56 Prozent reduzieren soll.

Innen finden sich erstmals in einem Tablet der 64-Bit-Prozessor A8X und der Co-Prozessor M8 Motion. Apple verspricht eine um 40 Prozent schnellere CPU-Leistung und eine um 2,5 mal höhere Grafikleistung als beim iPad Air. Zusammen mit Metal als Teil von iOS 8 sollen realistische visuelle Effekte möglich sein, wie sie auch Highend-Spielekonsolen bieten.

Neue Kamera

Die neue iSight-Kamera auf der Rückseite hat nicht nur von fünf auf acht Megapixel zugelegt und eine bessere Optik erhalten, sie beherrscht auch neue Funktionen wie Panorama-Fotos, Videos mit Zeitraffer oder Zeitlupe sowie HD-Videos in 1080p. Die FaceTime-HD-Kamera erfasst nun 80 Prozent mehr Licht und bietet einen Burst Mode sowie Fotos und Videos mit HDR.

Das iPad Air 2 unterstützt Dualband-WLAN a/​b/​g/​n/ac MIMO mit bis zu 866 Mbit/s. Die Variante mit einem Internetzugang über Mobilfunk unterstützt nun mehr LTE-Frequenzbänder. Noch zu erwähnen sind Bluetooth 4.0 und erstmals in einem Apple-Tablet ein Barometer. Der Akku soll bis zu zehn Stunden durchhalten.

Von 489 Euro bis 809 Euro

Das iPad Air 2 ohne LTE verkauft Apple für 489 Euro (16 GB), 589 Euro (64 GB) bzw. 689 Euro (128 GB). Das Tablet mit Steckplatz für eine SIM-Karte gibt es für 609 Euro (16 GB), 709 Euro (64 GB) bzw. 809 Euro (128 GB).

Das kleinere der beiden neuen Apple-Tablets, das iPad mini 3, hat sich mit Ausnahme des neuen Fingerabdruck-Sensors und des mobilen Betriebssystems iOS 8.1 nicht verändert. Es misst immer noch 200 x 135 x 7,5 Millimeter, ist also auch nicht dünner geworden. Das Gewicht liegt wie gehabt bei 331 bzw. 341 Gramm (mit/ohne LTE).

iPad mini 3 schon ab 389 Euro

Das Retina-Display mit 7,9 Zoll zeigt 2.048 x 1.536 Pixel an, der A7-Chip ist der gleiche geblieben ebenso wie die iSight-Kamera mit 5 Megapixeln, die FaceTime-HD-Kamera und der Internetzugang.

Das Apple iPad mini 3 wird in Gold, Silber und Grau erhältlich sein und in der WLAN-only-Variante 389 Euro (16 GB), 489 Euro (64 GB) bzw. 589 Euro (128 GB) kosten. Wer auf einen Internetzugang über Mobilfunk Wert legt, erhält die LTE-Variante für 509 Euro (16 GB), 609 Euro (64 GB) bzw. 709 Euro (128 GB).

(Peter Giesecke)

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