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Investoren versammeln sich um BlackBerry

Der US-Finanzinvestor Cerberus wolle einen Blick in die Bücher werfen, berichten US-Medien. Und es gibt mindestens einen weiteren (noch unbekannten) Interessenten.

03.10.2013, 09:21 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der Smartphone-Herstellers Blackberry scheint Investoren anzulocken, die sich auf den Kauf angeschlagener Unternehmen spezialisiert haben. Der US-Finanzinvestor Cerberus wolle einen Blick in die Bücher werfen, berichteten das "Wall Street Journal" und die Finanznachrichten-Agentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Cerberus war 2007 durch die mehrheitliche Übernahme des US-Autobauers Chrysler von Daimler bekanntgeworden.

Was wird aus BlackBerry

Es gebe auch noch mindestens einen weiteren Investoren, der um Blackberry "herumschleiche", schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwoch. Der Name sei aber unbekannt und auch, ob er weiterhin interessiert sei. Auch der Blackberry-Mitgründer und langjährige Co-Chef Mike Lazaridis, der noch 5,7 Prozent halte, erwäge ein Angebot.

Blackberry leidet unter der Konkurrenz durch Android-Smartphones und Apples iPhone. Das kanadische Unternehmen hatte zuletzt einen hohen Verlust geschrieben und baut Tausende Arbeitsplätze ab. Der Großaktionär Fairfax will Blackberry nun ganz übernehmen für 4,7 Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro). Allerdings ist das Geschäft noch nicht in trockenen Tüchern und die Börsianer fürchten, dass es platzt. Die Blackberry-Aktie stand zuletzt bei 7,96 Dollar und damit unter dem geplanten Angebot von 9 Dollar.

(Hayo Lücke)

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