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Interview: Online-Spiele werden immer wichtiger

Auf der Games Developers' Conference wurde während der Gamescom über die Zukunft der Computerspiele diskutiert. Experte Frank Sliwka gibt Antworten.

21.08.2010, 13:01 Uhr (Quelle: DPA)
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Auf der Gamescom ist zu sehen, was es im bald beginnenden Weihnachtsgeschäft gibt. Auf der Games Developers' Conference (GDC) Europe haben Experten dagegen diskutiert, welche Trends die Spielebranche möglicherweise in den nächsten Jahren prägen werden. GDC-Direktor Frank Sliwka sieht vor allem Online-Spiele im Kommen.

Drei Fragen, drei Antworten

Herr Sliwka, gespielt wird nicht mehr nur auf der Couch. Bewegungssteuerungen sind dieses Jahr der große Trend. Wie werden wir in ein paar Jahren spielen?

Sliwka: Systeme wie Kinect von Microsoft und Move von Sony werden auch in paar Jahren eine wichtige Rolle spielen, weil sie der Branche neue Zielgruppen wie Familien erschließen. Auch 3D ist wichtig. Ich glaube aber, dass vor allem bei den Online-Spielen eine Menge passieren wird.

Welche Trends zeichnen sich ab?

Sliwka: Unternehmen wie Onlive bieten Spiele übers Internet an, Nutzer können die Daten während des Spiels einfach per Stream auf ihren Rechner laden. Ich kann dann auf jedem Gerät spielen, ob ich eine Playstation habe oder einen PC. Onlive hat schon Deals mit großen Spiele-Anbietern abgeschlossen.

In Sachen Grafik können Online-Spiele bislang allerdings nicht mithalten.

Sliwka: Richtig, die Grafik der Online-Spiele kann noch nicht mit dem Standard der Blockbuster mithalten. Aber die Entwickler tun einiges. Einige haben beispielsweise bekannte Game-Designer engagiert und so deren Know-how über die klassischen Spiele eingekauft.

(Hayo Lücke)

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