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Internetpreise fallen gegen den Trend

Vor einem Jahr war das Surfen im Internet noch deutlich teurer als heute. Auch die Mobilfunk-Nutzung wurde preiswerter. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.

03.08.2007, 09:06 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Wie jeden Monat hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auch für den Juli die Preisentwicklungen auf dem hiesigen DSL-Markt analysiert. Das Ergebnis: Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte wurden durchweg teurer. Nur die Preise für die Internet- und Mobilfunk-Nutzung wurden preiswerter – und das deutlich.
Insgesamt stiegen die Kosten im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent. Getrieben wurden die Steigerungen durch die Preisentwicklungen im Festnetzgeschäft, das insgesamt um 1,7 Prozent teurer wurde. Während die Konditionen für Anschluss- und Grundgebühren um 1,4 Prozent stiegen, verteuerten sich Ortsgespräche sogar um 2,2 Prozent, Ferngespräche gar um drei Prozent. Telefonate in die Mobilfunknetze verteuerten sich um 1,3 Prozent, während Auslandsverbindungen leicht um 0.4 Prozent nachgaben. Gegenüber Juni dieses Jahres sanken die Kosten im Festnetzgeschäft insgesamt leicht um 0,2 Prozent.
Mobilfunk und Internet günstiger
Deutlich niedriger fielen die Kosten für Telefondienstleistungen im Mobilfunk-Geschäft aus. Sie sanken im Vergleich zum Vormonat 0,5 Prozent und verglichen mit Juli 2006 sogar um 2,8 Prozent. Dies ist unter anderem durch Discount- und Flatrate-Angebote zu erklären, die in den vergangenen Monaten verstärkt am Markt platziert wurden.
Der stärkste Preisfall war im Internet-Segment zu verzeichnen. Zwischen Juli 2006 und Juli dieses Jahres gingen die Preise um 5,8 Prozent zurück. Verglichen mit dem Vormonat sanken die Konditionen um 0,4 Prozent.

(Hayo Lücke)

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