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Internet-TV in HDTV-Qualität

Siemens stellt auf der CeBIT ein neues Angebot für IPTV in HDTV-Qualität vor. Fernsehen soll dadurch zu einem wahren Erlebnis werden.

07.03.2006, 10:44 Uhr
CeBIT© CeBIT

Wer sein Internet-Fernsehen (IPTV) aus der Telefondose direkt auf den Fernseher lenkt, kann sich künftig auf noch mehr TV-Vergnügen freuen. Denn der Telekommunikationsbereich von Siemens stellt auf der diesjährigen CeBIT sein Angebot für IPTV in HDTV-Qualität (High Definition Television) vor. Der neue, hoch auflösende Fernsehstandard liefert schärfere Konturen, satte Farben und eine große Schärfentiefe, die das Bild beinahe dreidimensional erscheinen lässt.
Kein PC notwendig
Die Benutzung des IPTV-Dienstes von Siemens soll leicht von der Hand gehen, denn beim Internet-TV ist der Fernseher die Drehscheibe für Unterhaltung und Kommunikation und kann ganz einfach über die Fernbedienung oder eine angeschlossene Tastatur bedient werden. Das lästige Hochfahren eines PC entfällt. Über eine Menüauswahl im elektronischen Programmführer (EPG) gibt es die Möglichkeit, zwischen Filmen im Standardformat und im hoch auflösenden Format zu wählen.
Wer das hoch auflösende HDTV empfangen möchte, benötigt einen HDTV-kompatiblen Fernseher und eine HDTV-fähige Set-top-Box, die an den Fernseher angeschlossen wird. Siemens hat mehrere HDTV-kompatible Set-top-Boxen von unterschiedlichen Herstellern im Portfolio. Neuerdings gehört auch Samsung zu diesem Kreis von Partnerunternehmen.
Für Netzbetreiber bietet die Lösung von Siemens - die unter dem Produktnamen Surpass Home Entertainment angeboten wird - den Vorteil, ihren Kunden gleich drei attraktive Angebote mit nur einem Breitbandanschluss zu machen: Fernsehen, schneller Internetzugang und Telefonie - so genanntes "Triple Play". Dabei wird das HDTV-Angebot nahtlos in die Home-Entertainment-Plattform integriert.
Viele Extras
Außerdem bietet die Surpass-Home-Entertainment-Lösung von Siemens viele Zusatzangebote, wie IP- und Video-Telefonie, Online-Spiele, eine digitale Videothek (Video on demand), das digitale Aufzeichnen von Sendungen (PVR, Personal Video Recording) und das nachträgliche Abrufen von bereits ausgestrahlten TV-Sendungen (TV of yesterday). Es eröffnet ein ganz neues Fernseherlebnis: weg vom passiven Zappen hin zum interaktiven "Fernsehbrowsen", mit Möglichkeiten passend zum Fernsehinhalt Online-Infos oder Angebote abzurufen oder das Chatten während laufender Sendungen.

(Hayo Lücke)

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