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Internet-Telefonie ist bei Urlaubern beliebt

Wer Sonne, Strand und Meer genießt, möchte das den Daheimgebliebenen brühwarm erzählen. VoIP dient dabei immer häufiger als günstige Alternative zu Festnetz und Handy.

11.10.2007, 15:11 Uhr
Video Chat© Monkey Business / Fotolia.com

"Hallo Oma, bin gerade am Strand auf Malle. Dein Enkel lässt Dich schön grüßen!" Diese und ähnliche Sätze kosten jede Saison von Neuem zahlreiche Urlauber bares Geld. Zwar wurde in Europa gerade eine Verordnung umgesetzt, mit der die Handykosten im EU-Ausland gesenkt werden sollen und seit Anfang Oktober sind die neuen Eurotarife auch bei den deutschen Netzbetreibern gültig. Dennoch würde ein Anruf aus dem europäischen Ausland ins deutsche Festnetz per Handy immer noch bis zu 58 Cent pro Minute kosten. Das geht auch günstiger, schaut man sich die Tarife von VoIP-Anbietern wie Sipgate an.
VoIP als Urlaubshit
Die Düsseldorfer haben, wie auch schon im vergangenen Jahr, ihre Nutzer gefragt, ob und wie sie VoIP am Urlaubsort nutzen. Das Ergebnis: Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der "Ferien-Voiper" laut Sipgate-Umfrage verdoppelt. Sie nutzen einen Internetzugang am Urlaubsort, um auf ihren VoIP-Account zugreifen zu können, der ihnen erheblich günstigere Tarife bietet, als ein Mobilfunkvertrag. Denn bei der Internet-Telefonie wird kein Unterschied gemacht, wo auf der Welt sich ein Nutzer gerade befindet, die Minutenpreise bleiben immer gleich. So würde ein Gespräch ins deutsche Festnetz mit dem grundgebührfreien Tarif Sipgate Basic 1,79 Cent pro Minute kosten, auch wenn der Kunde sich von außerhalb der Landesgrenzen einwählt.
Internet als Entscheidungskriterium
Interessant ist ein weiteres Ergebnis der Sipgate-Aktion "VoIP im Urlaub 2007": Der Umfrage des VoIP-Anbieters zufolge wird für viele Urlauber ein vorhandener Breitbandanschluss am Ferienort ein immer wesentlicheres Entscheidungskriterium. Rund zwei Drittel gaben an, an einem entsprechenden Urlaubsziel gewesen zu sein. War das Hotel oder Ferienhaus selbst nicht mit Internetzugang ausgestattet, griffen viele Nutzer auf die teilweise kostenlosen Hotspots in Segelhäfen, Einkaufszentren oder Cafés zurück. Sipgate zufolge kommen dabei vor allem die so genannten Dualmode-Handys gut an, also Mobiltelefone, die sowohl per WLAN als auch im GSM-Netz genutzt werden können.
Besonders die Nokia-Modelle der E- und N-Serie sind bei den Sipgate-Kunden beliebt. Leider wollte der VoIP-Anbieter keine konkreten Zahlen nennen, gegenüber onlinekosten.de teilte das Unternehmen lediglich mit, dass die Verkaufszahlen mobiler VoIP-Endgeräte bei Sipgate bei mehreren tausend Stück liegen. Aber auch am eigenen Notebook wird per Softphone und Headset gern geplaudert.

(Aleksandra Leon)

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