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Internet-Betrüger ergaunerten 200.000 Euro

Sie verkauften Haushaltswaren, lieferten nicht und brannten mit dem Geld durch: Einfach und effektiv war offenbar die Masche zweier Betrüger aus Rostock und Usedom. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl erlassen.

09.10.2013, 07:44 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Ebenso einfach wie erfolgreich war dei Masche zweier Internet-Betrüger aus dem Raum Rostock und Bansin auf Usedom. Sie verkauften gegen Vorkasse Haushaltsgeräte, Autozubehör und andere Artikel ohne zu liefern - und brannten anschließend mit dem Geld durch.

Täter brannten mit Kaufpreis durch

Das Spiel trieben die Täter offenbar seit 2011. Sie inserierten auf Kleinanzeigenportalen Haushalts- und Elektronikgeräte, aber auch Autozubehör, Freizeit- und Heimwerkerartikel gegen Vorkasse. Die Preise lagen laut Staatsanwaltschaft Rostock zwischen 500 und 1.000 Euro.

Die Käufer überwiesen die Kaufsummen, erhielten jedoch keine Ware. Die Männer sollen mit Hilfe gefälschter Personaldokumente Bankkonten eröffnet und die Beträge innerhalb kürzester Zeit zumeist an Geldautomaten abgehobenh haben. Das Kenzept ging auf: Die Täter ergaunerten offenbar fast 200.000 Euro.

Eine Durchsuchung förderte diverse Indizien wie Computertechnik, diverse Bankunterlagen sowie EC-Karten mit den verwendeten Alias-Personalien zutage. Die Festgenommenen müssen sich nun wegen gewerbsmäßigen Betruges, Geldwäsche und Urkundenfälschung veranworten.

(Dorothee Monreal)

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