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Intels P4-Nachfolger Prescott beherrscht 64 Bit

22.09.2003, 14:48 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Auf dem IDF wurde darüber ständig spekuliert, inzwischen verdichten sich auf der Computex die Gerüchte - der Prescott versteht 64 Bit.
Yamhill oder nicht?
Eigentlich ist es egal, wie die Unit heißt, doch es scheint sich zu bewahrheiten, dass Intel für den Prescott eine 64 Bit-Einheit entwickelt hat. Diese benötigt angeblich sehr wenig Platz auf dem Die, daher kann man sie gut verstecken und nur bei Bedarf aktivieren.
Eine ähnliche Taktik hat Intel bereits bei der Dualerweiterung HyperThreading verfolgt. Die grundlegende Einheit war bereits von Beginn an auf dem Die, doch erst nach über einem Jahr wurde die Erweiterung zur parallenen Verarbeitung aktiviert.
Welche Sprache
Allerdings sind mehrere Sachen noch unklar. Zunächst stellt sich die Frage, ob Intel die 64 Bit-Erweiterung überhaupt nutzen wird. Es könnte auch sein, dass man sie deaktiviert lässt, bis eine Aktivierung in die Taktik von Intel passt.
Zudem stellt sich die Frage nach der Instruktor-Sprache. Man muss davon ausgehen, dass die Einheit Intels Itanium-Sprache IA64 unterstützt und nicht AMDs x86-64. Daher stellt sich in zweiter Linie die Frage, ob die 64 Bit-Version von Windows den von Intel genutzten Instruktorsatz überhaupt unterstützt. Eine Antwort auf einige dieser Fragen dürfte es beim Prescott-Start Ende 2003 geben.

(Alexander Moritz)

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