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Intel: vPro-Technologie für Unternehmen

Intel stellt seinen neuen Markennamen für Desktop-PCs in Unternehmen vor. Die Markenzeichen der "vPro-Technologie" sollen Sicherheit, Leistung und niedriger Energieverbrauch sein.

02.05.2006, 08:09 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Intels neue Marke setzt auf ein Desktop-Konzept, das speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen eingeht. Mit der "vPro Technologie" will der Chiphersteller verschiedene Techniken vereinen, um die knappen Ressourcen und IT-Budgets in den Unternehmen optimal auszuschöpfen.
Speziell für Unternehmen
Intels Business-Konzept setzt sich dabei aus Hardware- und Software-Lösungen für mehr Effizienz und Sicherheit zusammen. Als Recheneinheit für die ersten PCs mit vPro-Auszeichnung soll ein 64-Bit Dual-Core Prozessor dienen, der auf der Intel Core Mikroarchitektur basiert. Die Mikroarchitektur soll mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch liefern, um somit die Produktivität zu steigern.
Intels Beitrag zur Verwaltung und Sicherheit der Unternehmens-Desktops ist die Intel-Active-Management-Technologie (Intel AMT). Mit der im Chipsatz verwendeten zweiten Generation der Intel AMT soll die Diagnose, Inventarisierung und Reparatur der PCs - selbst im Ruhezustand oder nach schweren Abstürzen - ermöglicht werden. Mit Malware verseuchte Computer sollen sich mit Intel AMT leicht innerhalb eines Netzwerks isolieren lassen, so dass ein Befall anderer Ressourcen verhindert werden kann.
Safty first
Mit Intels Virtualisierungstechnologie hat der Chiphersteller eine Technik in die CPU integriert, die es IT-Administratoren ermöglichen soll, unabhängige Hardwareumgebungen innerhalb eines PCs zu erstellen, um diese unabhängig vom Benutzer für Service und Administration zu nutzen. Auch der Remote(Fern)-Zugriff zu Reparaturzwecken soll unter Umständen selbst in ausgeschaltetem Zustand des PCs möglich sein.
Zusammen mit dem Sicherheitsexperten Symantec will Intel noch an einer Lösung für eine isolierte virtuelle Umgebung außerhalb des Betriebssystems arbeiten. Damit soll die Diagnose und das Beheben von Sicherheitsrisiken vereinfacht werden. Das vPro-Konzept soll zudem voll kompatibel zu Microsofts kommendem Betriebssystem Windows Vista sein. PCs mit dem vPro-Logo sollen in der zweiten Jahreshälfte 2006 verfügbar sein.

(Philip Meyer-Bothling)

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