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Intel spaltet den Computer - HyperThreading-Nachfolger

19.09.2003, 16:27 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Intel hat auf dem IDF den inoffiziellen Nachfolger der HyperThreading-Technologie vorgestellt, mit dem echtes Multitasking auf Hardwareebene möglich wird.
Software-Multitasking
Bislang sorgt das Betriebssystem dafür, dass Multitasking möglich ist. Das System verwaltet den Speicher, sorgt dafür, dass mehrere Programme sich nicht gleichzeitig in die Quere kommen und verwaltet die Prozessorbelastung, sodass man mit der Anwendung arbeiten kann, die gerade im Vordergrund ist.
Techniken wie HyperThreading zur parallelen Datenverarbeitung oder die anstehende Integration zweier Prozessorcores in eine CPU erhöhen zwar die Multitasking-Performance, allerdings sind sie weiterhin auf eine Aufteilung durch die Software angewiesen.
Zwei getrennte PCs
Intels neue Vanderpool-Technologie ist da anders, denn die Intel-Idee stellt eine Hardware-Multitasking-Lösung dar. Man nutzt zwar nur eine CPU, nur eine Speicherbank und nur ein Festplatte, trotzdem kann man auf nur einem PC völlig getrennt voneinander arbeiten.
Die neue Technologie soll in etwa 5 Jahren verfügbar sein. Intel erhofft sich bis dahin eine Prozessorleistung, die es erlaubt, trotz eines gespaltenen Rechners auf beiden Hälften flüssig arbeiten zu können - und das selbst mit aufwendigen Programmen. Wenn nicht, dann kann man den Prozessor wegen einer gespalteten Persönlichkeit in die Klinik einweisen...

(Alexander Moritz)

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