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Intel senkt Preise für SSDs massiv

Bislang waren SSDs aufgrund der hohen Preise für Privatnutzer kaum interessant, das könnte sich jetzt ändern: Preissenkungen von bis zu 60 Prozent lassen SSDs bezahlbar werden.

24.07.2009, 09:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

SSDs für alle: Intel bringt mit den X25-M Mainstream Solid State Disks nun auch für den Privatkunden bezahlbare Modelle. Im Vergleich zur Vorgängerserie kosten die Festplatten bis zu 60 Prozent weniger.
Schneller als die Vorgänger
Aber nicht nur der Preis sinkt: Die Zugriffszeit wurde um 25 Prozent reduziert und liegt nun bei 65 Mikrosekunden (μs). Herkömmliche Festplatten kommen derzeit auf 4.000 μs. Bei Schreibzugriffen erreichen die Platten einen IOPS-Wert von bis 6.000 Input/Output-Operationen pro Sekunde – Intel gibt an, dass konventionelle Magnetspeicher nur einige Hundert IOPS bewerkstelligen können. Die bisherige Reihe wurde noch in einer Strukturbreite von 50 Nanometern (Nm) gefertigt, bei aktuellen X25-M Serie hat sich Intel für eine 34-Nm-Fertigung entschieden. Die Einbaugröße (2,5 Zoll) und die SATA-Schnittstelle sind hingegen identisch.
Ab rund 160 Euro
Intel bietet zwei verschiedene Kapazitäten an: Die 80-Gigabyte-Variante soll 225 US-Dollar kosten (rund 160 Euro), der doppelte Speicherplatz schlägt mit 440 US-Dollar zu Buche (circa 310 Euro). Die Preise beziehen sich auf eine Abnahme von je 1.000 Einheiten. Ein Modell im 1,8-Zoll-Formfaktor wird später im dritten Quartal folgen. Zudem sollen die SSDs den TRIM-Befehl von Windows 7 für einen optimierten Zugriff unterstützen, die entsprechende Firmware will Intel dann im Herbst ausliefern.

(Marcel Petritz)

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