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Intel: Prozessor mit integriertem Chipsatz

Intel hat einen Chip vorgestellt, in dem neben Prozessor gleichzeitig auch North- und Southbridge eingebaut sind.

08.02.2007, 12:38 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Intel hat einen neuen Chip mit Code-Namen "Tolapai" vorgestellt, in dem neben Prozessor gleichzeitig auch North- und Southbridge eingebaut sind. Mit dem kompakten Chip will Intel offenbar die Konkurrenten AMD und VIA im Bereich der Small-Form-Factor-PCs angreifen.
Unterstützt DDR2 und SATA 2.0
Der Tolapai basiert auf einem Pentium-M-Prozessor mit 256 Kilobyte Level-2-Cache und soll im FCBGA-Format mit 1088 Verbindungen zum Sockel gefertigt werden. Der integrierte Chipsatz wird voraussichtlich DDR2-Arbeitsspeicher mit 400, 533, 667 und 800 Megahertz Taktfrequenz adressieren können. Weiterhin soll der Chip bis zu zwei SATA-2.0-Festplatten sowie zwei USB-2.0-Geräte ansprechen können und zudem maximal drei Eternet-Netzwerk-Verbindungen parallel aufbauen. Weiterhin wird auch eine PCI-Express-Schnittstelle unterstützt.
Bis 1,2 Gigahertz
Intel gibt die Leistungsaufnahme des 3,75 mal 3,75 Zentimeter großen Chips je nach Taktfrequenz mit 13 bis 25 Watt an. Geplant ist der Chip zunächst mit Prozessorleistungen von 600 Megahertz, 1,06 und 1,2 Gigahertz. Wahrscheinlich wird Intel im zweiten Quartal dieses Jahres mit der Auslieferung des Tolapai an seine Partner beginnen. Allerdings wird der Prozessor letztendlich wohl kaum im Endkunden-Segment zum Einsatz kommen, sondern vielmehr in der Industrie.


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(Filip Vojtech)

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