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Intel: Core-2-Nachfolger Penryn mit 3,33 GHz

Intel hat auf dem Intel Developer Forum Details zum Penryn-Prozessor, dem Nachfolger der Core-2-Modelle, bekannt gegeben. Die 45-Nanometer-CPU soll noch in diesem Jahr in Produktion gehen.

19.04.2007, 13:57 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) gab das US-Unternehmen Intel am vergangenen Dienstag Informationen zur kommenden Penryn-Generation bekannt: Intel stellte einen Prototypen des 45-Nanometer-Prozessors mit vier Kernen vor und nannte erste Leistungsdaten. Die Produktion der neuen Prozessoren soll bereits in der zweiten Jahreshälfte beginnen.
Fast doppelt so schnell
Dabei verglich Intels Vize-Präsident Pat Gelsinger den Prototypen mit 3,33 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz, 1.333 Megahertz (MHz) Front-Side-Bus (FSB) und zwölf Megabyte (MB) L2-Cache mit dem kürzlich vorgestellen Core 2 Extreme QX6800. Im Vergleich zu dem im 65-Nanometer-Prozess gefertigten Desktop-Prozessor mit 2,93 GHz Taktfrequenz, 1.066 MHz FSB und acht MB L2-Cache war der Prototyp um Einiges schneller.
Gelsinger gab an, dass die kommenden Penryn-Prozessoren rund 15 Prozent an Geschwindigkeit bei Bildbearbeitungsprogrammen und 25 Prozent beim 3-D-Rendering zulegen. Bei Computerspielen arbeite die neue CPU sogar mehr als 40 Prozent schneller als der QX6800. Die gleiche Leistungssteigerung sei auch beim Kodieren von Videos zu erwarten.
Xeon 7300
Außerdem stellte Pat Gelsinger einen Xeon-Prototypen mit 1.600 MHz FSB einem Quad-Core Xeon X5355 Prozessor gegenüber. In diesem Bereich sei ein Geschwindigkeitsanstieg von rund 45 Prozent bei Programmen, die hohe Bandbreiten erfordern, zu erwarten. Bei Java-Anwendungen seien 25 Prozent mehr Leistung möglich.
Außerdem kündigte Intel Quad- und Dual-Core Xeon Prozessoren mit Namen 7300 für das dritte Quartal an. Die Prozessoren sollen in 80- und 50-Watt-Versionen erhältlich sein und sich für Blade-Server eignen.
Intel steigert Gewinn
Zudem gab das Unternehmen Geschäftszahlen bekannt. Demnach erzielte Intel im ersten Quartal dieses Jahres einen Umsatz von 8,9 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von einem Prozent entspricht. Der Netto-Gewinn konnte im gleichen Zeitraum um 19 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Pro Aktie entspricht dies einem Gewinn von 27 Cent, wovon fünf Cent auf eine Steuerrückzahlung zurückzuführen seien. Für das laufende Quartal rechnet das Unternehmen mit Einnahmen von 8,2 bis 8,8 Milliarden US-Dollar.

(Saskia Brintrup)

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