Highspeed-Internet

Innogy TelNet beschleunigt Glasfaseranschlüsse auf 1 Gbit/s

Die Internettarife von Innogy TelNet erlauben nun per Glasfaser das Surfen mit bis zu 1 Gbit/s. Auch ein Tarif mit 500 Mbit/s steht zur Wahl. Ganz günstig ist das neue Angebot für Highspeed-Internet allerdings nicht.

Jörg Schamberg, 04.05.2020, 12:52 Uhr
Innogy© RWE International SE

Der Internetanbieter innogy TelNet hat seine Glasfaseranschlüsse auf bis zu 1 Gbit/s beschleunigt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, können Kunden über Glasfaserkabel nun bis zu 1.000 Mbit/s nutzen, der Upload erreicht bis zu 500 Mbit/s. Bislang lag die maximale Surfgeschwindigkeit im Download bei 300 Mbit/s. Zur Wahl stehen aber weiterhin auch Tarife über Kupferleitungen, dank Super-Vectoring sind in dem Fall nun bis zu 250 Mbit/s statt bislang 120 Mbit/s als maximales Surftempo möglich.

500 Mbit/s und 1 Gbit/s nur über Glasfaseranschlüsse

Innogy TelNet deckt nun je nach gewähltem Tarif Download-Bandbreiten von 16, 30, 60, 100, 120, 250 und 500 Mbit/s bis hin zu 1 Gbit/s ab. Die Tarife "Internet & Phone 500" und "Internet & Phone 1.000" werden ausschließlich über Glasfaserverbindungen angeboten. Das Paket "Internet & Phone 250" kann dagegen auch über Kupferleitungen realisiert werden.

Gigabit-Paket für fast 120 Euro pro Monat

Der Gigabit-Tarif hat allerdings seinen Preis. Regulär berechnet der Anbieter 119,90 Euro pro Monat. Strom- oder Gaskunden von innogy zahlen den reduzierten Preis von 116,90 Euro pro Monat. Wer sich mit 500 Mbit/s begnügt, zahlt standardmäßig 79,90 Euro monatlich bzw. 76,90 Euro als Strom- oder Gaskunde. Und eine Doppel-Flat mit 250 Mbit/s gibt es regulär für 54,90 Euro pro Monat bzw. reduziert für 51,90 Euro monatlich.

Rund 300 Gemeinden durch innogy-Breitbandnetz erschlossen

Die einmalige Anschlussgebühr beträgt regulär 79,90 Euro bzw.49,90 Euro für Strom- oder Gaskunden von innogy. Insbesondere Städte und Gemeinden in ländlichen Regionen binde innogy an sein Glasfasernetz an. Inzwischen seien mehr als eine Million Menschen in rund 300 Gemeinden durch das Breitbandnetz des Anbieters erschlossen. Innogy TelNet setzt auf Open Access: Das Netz stehe auch anderen Partnern wie der Telekom und 1&1 zur Verfügung.

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