Digitaler Einkaufsführer für Kölner und Besucher

info.koeln geht an den Start: Google Maps bekommt lokale Konkurrenz aus Köln

Mit info.koeln haben NetCologne und Wirtschaftsverbände einen lokalen digitalen Einkaufsführer für Köln gestartet. Drei Einkaufsstraßen der Domstadt wurden komplett vernetzt. Die Web-App informiert Kölner und Touristen über Geschäfte in der Nähe und aktuelle Sonderangebote der Läden.

Jörg Schamberg, 22.03.2016, 18:16 Uhr
info.koeln App© NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH

Köln – Der Kartendienst Google Maps dürfte nahezu jedem Internetnutzer ein Begriff sein. Rund um den Globus hilft Google bei der Navigation in fremden Städten. In der Domstadt Köln ist aber ab sofort der neue lokale Online-Service info.koeln verfügbar, der nicht von dem US-Internetkonzern ins Leben gerufen wurde, sondern von Unternehmen und Verbänden aus Köln. Das neue Online-Angebot soll sowohl Kölnern als auch Besuchern der Millionenstadt am Rhein eine digitale Köln-Map bieten. Pünktlich zum offiziellen Startschuss sind drei Kölner Einkaufsstraßen digital vernetzt worden. Informationen zu Öffnungszeiten und Aktionsangeboten von Geschäften auf der Severinstraße, der Deutzer Freiheit sowie der Rodenkirchener Hauptstraße lassen sich nun online abrufen. Der lokale Einzelhandel erhofft sich eine Stärkung durch den digitalen Einkaufsführer.

info.koeln informiert über das nächste Restaurant, Café oder Museum

"Die Kölner werden mit info.koeln immer über aktuelle Angebote um die Ecke informiert und die Händler sprechen ihre Kunden über einen zusätzlichen Kanal an. Aber auch für Touristen ist der Dienst interessant: Durch die Integration in das Hotspot.Koeln-Netz der Stadt können Sie kostenfrei sämtliche Standortinfos aufrufen und sehen genau, wo das nächste Restaurant, Café oder Museum ist", erläutert NetCologne-Chef Jost Hermanns. Der Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne (www.netcologne.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
Sie können dieses Produkt natürlich auch woanders kaufen; der hier integrierte Werbelink ist ein Vorschlag und stellt weitere Informationen zur Verfügung. Partnerprogramme haben keinerlei Einfluss auf unsere redaktionelle Berichterstattung, Preise oder Platzierungen in Tarifrechnern.
) hatte bereits im vergangenen Jahr zusammen mit Wirtschafts- und Werbeverbänden im Rahmen eines Pilotprojekts drei Einkaufsstraßen gesucht.

info.koeln StartStadtdirektor Guido Kahlen und NetCologne Geschäftsführer Jost Hermanns (beide Mitte) gaben auf der Severinstraße den Startschuss für den digitalen Einkaufsführer info.koeln.© NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH

Über 300 Händler in Köln sind bereits in info.koeln vernetzt

Die drei siegreichen Bewerber wurden kostenfrei mit WLAN-vernetzt. Das Interesse der Händler ist groß. Laut IG Severinsviertel beteiligen sich alle 164 in dem Verband organisierten Händler an dem neuen Angebot, in Deutz sind es rund 130 Händler, in Rodenkirchen über 100 Gewerbetreibende, die das digitale Standortmarketing aktiv nutzen wollen. Im ersten Jahr ist die Nutzung des Dienstes für die Händler kostenlos, danach fällt monatlich eine moderate Gebühr von 15 Euro an.

info.koeln lässt sich als Web-App im Browser nutzen

Für Kölner und Besucher der Stadt ist info.koeln dagegen komplett gratis nutzbar. Es muss keine App installiert werden. Der Dienst lässt sich stattdessen im Browser von Smartphone und Tablet oder aber auch am heimischen Desktop unter www.info.koeln als Web-App aufrufen. Benötigt wird lediglich eine Internetverbindung, auch diese gibt es oft kostenlos: Dank des öffentlichen WLAN-Netzes Hotspot.koeln lassen sich in Köln bereits über 400 Hotspots gratis nutzen. Laut NetCologne wählen sich täglich mehr als 30.000 Nutzer bzw. rund zehn Millionen Nutzer pro Jahr in das Hotspot-Netz ein.

Bei der Anwendung info.koeln wurde auf leichte Bedienbarkeit Wert gelegt. Nach dem Aufruf im Browser müssen Nutzer lediglich die Nutzungsbedingungen akzeptieren, eine Registrierung ist nicht erforderlich. Das digitale Kartenmaterial stammt von OpenStreetMap. Bei aktiviertem GPS werden die umliegenden Geschäfte als Punkte dargestellt. Wird einer der Standorte angetippt, öffnet sich ein Pop-Up-Fenster mit weiteren Informationen zum Geschäft. Bei Bedarf ermöglicht ein Filter eine Beschränkung der Anzeige mittels Auswahl von Kategorien. Bei Wahl von Restaurants werden beispielsweise lediglich die Restaurants auf der Severinstraße angezeigt.

NetCologne bietet Händlern technische Unterstützung an

Über eine Suchfunktion lassen sich alle über rund 300 teilnehmenden Händler in Köln anzeigen. Unter der Karte werden zudem automatisch per Push-Funktion Informationen zu einem Händler in der Nähe angezeigt. Hier können Geschäfte etwa besondere Tagesangebote bewerben. Derzeit finden sich zu den Läden jedoch meist nur Standortangaben sowie die Öffnungszeiten. Denn auch die Händler müssen sich erst an die digitale Karte gewöhnen, zudem nicht alle Ladenbetreiber internetaffin sind. NetCologne leistet hier aber Telefon-Support und hilft beim Einstellen der Informationen.

Bei einer erfolgreichen Annahme von info.koeln durch Kölner und Besucher soll der neue Online-Service auf weitere Einkaufsstraßen ausgedehnt werden. Bereits aktuell würden weitere mögliche Partner angesprochen. Zudem soll voraussichtlich im Mai auch eine englischsprachige Version des Dienstes verfügbar sein. In Planung sind zudem französische bzw. spanische Sprachversionen.

Weitere Informationen zu dem neuen Dienst finden sich online unter www.info.koeln .

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