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iMac mit 5K-Auflösung stiehlt neuen iPads die Show  

Evolution statt Revolution: Die neuen iPads haben für eher wenig Furore gesorgt, die nächste Version des iMac mit einer Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln dürfte hingegen viele überrascht haben.

17.10.2014, 18:22 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Schneller, dünner, leichter. Und dazu ein besserer Bildschirm. Die Hauptbotschaften der iPad-Präsentationen von Apple im Vorfeld des Weihnachtsgeschäfts klingen jedes Jahr sehr ähnlich. Für die aktuelle Saison hatte Apple noch den Fingerabdruck-Sensor TouchID im Gepäck. Der erfreut sich bei den aktuellen iPhone-Modellen bereits großer Beliebtheit. Zusammen mit dem aktuellen Betriebssystem iOS 8.1 kann Touch ID nun auch von externen Anbietern wie Evernote oder 1Password in ihren Apps als Ersatz für unsichere Passwörter verwendet werden.

Sieben Mal mehr Pixel als ein HD-Fernseher

Bei der Präsentation im kleinen Saal in Apples Hauptquartier in Cupertino waren eigentlich vor allem neue iPads erwartet worden. Aber zum Star des Abends wurde dann doch ein Schreibtisch-PC. Apple verpasste seinem neuen iMac eine überragende Bildqualität. Mit einer Auflösung von 14,7 Millionen Pixeln hat er sieben Mal mehr Bildpunkte als ein HD-Fernseher.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Apple soviel Zeit und Energie in ein Gerät mit einem "5K Display" investiert, das zumindest anfangs nur einen Nischenmarkt bedienen dürfte. Die Desktop-Computer sind im Markt beim Absatz längst von Notebooks überholt worden, der Preis ist mit 2.599 Euro nicht gerade niedrig und zunächst fehlen Inhalte in dieser Auflösung. Damit dürfte der neue iMac zunächst für ambitionierte Fotografen und Videofilmer interessant sein und nicht unbedingt ein Massenpublikum ansprechen.

Der neue iMac: Ausstattung

  • 27 Zoll Retina Display mit 5.120 x 2.880 Pixeln
  • Intel Core i5 Prozessor mit 3,5 Gigahertz (GHz), konfigurierbar auf Core i7 mit 4,0 GHz
  • 8 Gigabyte (GB) DDR3 Arbeitspeicher, konfigurierbar auf 16 GB bis 32 GB
  • 1 Terabyte (TB) Fusion Drive, konfigurierbar auf 3 TB Fusion Drive oder 256 GB, 512 GB, 1 TB SSD.
  • AMD Radeon R9 M290X mit 2 GB VRAM, konfigurierbar auf Radeon R9 M295X mit 4 GB VRAM
  • FaceTime HD Kamera, Kopfhörer-Anschluss, SD-Karten-Slot, 4 x USB 3.0, 2 x Thunderbolt 2, Gigabit Ethernet

Dabei nahm Apple sogar den Aufwand auf sich, einen Controller zur Steuerung der vielen Millionen Pixel selbst zu entwickeln. Bei US-Journalisten brachte das sofort die seit Jahren andauernden Spekulationen über einen Apple-Fernseher in Erinnerung. Konzernchef Tim Cook wich der Frage direkt nach der Präsentation in Cupertino jedoch lächelnd aus.

(Marcel Petritz)

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