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Ikea-Rechnungen mit gefährlichem Inhalt

Nach 1&1, GEZ, eBay und dem Bundeskriminalamt trudeln nun auch E-Mails vom schwedischen Möbelhaus Ikea in die deutschen E-Mail-Postfächer.

19.02.2007, 20:21 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Vorsicht vor falschen Rechnungen: Nach 1&1, GEZ, eBay und dem Bundeskriminalamt trudeln nun auch E-Mails vom schwedischen Möbelhaus Ikea in die deutschen E-Mail-Postfächer. Das Schema ist ähnlich: In einer aktuellen E-Mail verweist das schwedische Einrichtungshaus auf eine fällige Rechnung von 337,96 Euro, die per Lastschrift vom Konto abgebucht werden soll. Der Empfänger wird gebeten, den Anhang der Mail zu öffnen.
Misstrauisch sein
Dass etwas mit dieser E-Mail nicht stimmt, dürfte schnell klar sein. Zu ausführlich wird hier auf die sichere digitale Signatur verwiesen. Eine weitere Feinheit: Dr. Klaus Zumwinkel ist plötzlich Aufsichtsratsvorsitzender von Ikea. Dabei hat der doch mit der Deutschen Post AG und der Telekom alle Hände voll zu tun, wird sich so mancher E-Mail-Empfänger denken. Zu Recht, denn die E-Mail ist nicht nur eine Fälschung, sondern verbirgt auch noch ein gefährliches Mitbringsel.
Anhang nicht öffnen
Unter keinen Umständen sollte der Anhang geöffnet werden, denn dort befindet sich eine ZIP-Datei (IKEA321Rechnung.zip) in der wiederum eine EXE-Datei lauert. Wird diese ausgeführt, installiert sich offenbar ein Trojaner auf dem PC. Dadurch ist es den Hackern möglich, Passwörter oder andere sensible Daten auszuspionieren, die auf dem PC gespeichert sind. Aktuelle Virenscanner warnen noch nicht vor der neuen Trojaner-Mail, wahrscheinlich werden in den kommenden Tagen Updates folgen.

(Denise Bergfeld)

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