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IFA: Fujitsu Siemens lässt hinter den Vorhang blicken

Der IT-Hersteller läuft sich schon mal zur IFA 2007 in Berlin warm. Mit virtuellen Autorennen sollen Besucher gelockt, mit neuen Rechnern und Displays überzeugt werden.

12.07.2007, 17:50 Uhr
Internettelefonie© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Inzwischen wird die Internationale Funkausstellung (IFA) in der Branche ebenso sehnlich erwartet, wie die CeBIT in Hannover. Auch Fujitsu Siemens Computers läuft sich bereits für die Consumer-Elektronikmesse warm und gestattet der Öffentlichkeit schon mal einen Blick hinter den Vorhang, auf die Neuheiten, die es vom 31. August bis zum 5. September in Berlin zu sehen gibt. Gemeinsam mit Intel will der IT-Hersteller zwei Formel 1 Rennwagen aufbauen, die Besucher zum virtuellen Autorennen einladen sollen. Zur Entspannung gibt es dann das Showprogramm – und neue Rechner und Displays fürs digitale Zuhause zu begutachten.
Feder- und Leichtgewicht
So bringt Fujitsu Siemens Computers dieses Jahr wieder ein neues Amilo Xi Notebook mit nach Berlin. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den Amilo Xi 1547 auf der IFA präsentiert. Dieses Mal haben die Münchener die Multimedia-Notebooks Amilo Xi 2428 sowie die etwas größere Version Amilo Xi 2528 im Gepäck. Dabei fällt das 2428er-Modell mit einem 15,4 Zoll Bildschirm im Widescreen-Format und drei Kilo kaum ins Gewicht. Das Amilo Xi 2528 verfügt über ein 17 Zoll Widescreen-Display und bringt daher mit vier Kilo etwas mehr auf die Waage.
Beide Geräte sind mit einer eingebauten Kamera sowie Lautsprechern und Mikrofon für Video-Telefonie vorbereitet, das Amilo Xi 2528 hat zudem einen Subwoofer an Bord. Außerdem sollen spezielle Funktionstasten die Wiedergabe von Spielfilmen und MP3-Dateien bequemer machen. Beide Modelle stattet Fujitsu Siemens mit einem Intel Core 2 Duo Prozessor bis zu T7700 sowie einer Nvidia Geforce 8600M GS Grafikkarte mit 256 Megabyte eigenem Video-RAM aus. Außerdem erhalten die neuen Amilo Xi Notebooks bis zu zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Festplattenkapazität beim von 250 Gigabyte beim 2428 und bis zu 500 Gigabyte beim 2528. Die beiden neuen Modelle sollen zum Weihnachtsgeschäft erhältlich sein und je nach Ausstattung zwischen 1.000 und 2.000 Euro kosten.
Videotelefonie-Display
Ebenfalls neu auf der IFA und ganz im Zeichen der Videotelefonie steht der 22 Zoll große Bildschirm Scaleoview Q22W-1. Auch hier ist bereits eine Kamera zur Übertragung von bis zu 30 Bildern pro Sekunde ins Gehäuse integriert, zwei eingebaute Mikrofone sind ebenfalls eingebaut, um aufeinander abgestimmt störende Hintergrundgeräusche auszufiltern. Der Anschluss am Rechner erfolgt per USB-Kabel. Darüber hinaus bietet das Auschlüsse für D-Sub und DVI sowie Schnittstellen für S-Video, Composite Video, HDMI und DVI. Auch der Scaleoview Q22W-1 kann dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein, eine Investition von ca. 449 Euro im Fachhandel vorausgesetzt. Fürs vernetzte Zuhause präsentiert Fujitsu Siemens auf der IFA 2007 den Scaleo Home Server. Die Storage-Lösung soll Filme, Musik und Fotos als zentrale und sichere Medienzentrale im Netzwerk zu Hause zur Verfügung stellen. In der Grundausstattung ist der Scaleo Home Server mit 500 Gigabyte ausgestattet, die auf zwei 250-Gigabyte-SATA2-Festplatten mit 7.200 rpm (Umdrehungen pro Minute) aufgeteilt sind. Bei Bedarf kann die Kapazität mit zwei weiteren internen sowie zwei externen Festplatten über USB 2.0 ausgebaut werden. Das Gerät soll laut Hersteller besonders leise laufen und dabei den Anforderungen des Energy Star 4.0, der amerikanischen Produktbezeichnung für energiesparende Geräte, entsprechen. Der Scaleo Home Server hat als Betriebssystem Microsoft Windows Home Server installiert und soll Ende dieses Jahres zum Preis von 499 Euro in den Ladenregalen stehen.
Ganz in "grün"
Direkt ganz im Zeichen der Umwelt steht der Green PC für Privatanwender von Fujitsu Siemens. Das eigens entwickelte Mainboard soll besonders wenige Schadstoffe enthalten, passend dazu reduziert eine Software den Stromverbrauch. Auch auf eine geringe Geräuschentwicklung haben die Münchener hier geachtet. Die Green Edition des Scaleo PCs entspricht ebenfalls den Vorgaben des US-Umweltsiegels Energy Star 4.0: Er arbeitet mit einem Intel Pentium Dual Core Prozessor und einem Gigabyte RAM Arbeitsspeicher. Die Festplatte fasst 160 Gigabyte Daten, außerdem sind ein Multinorm DVD-Brenner sowie ein Kartenleser integriert. Das Betriebssystem wird Windows Vista Home Premium sein. Der "grüne" Scaleo PC soll im Oktober erhältlich sein und ab 699 Euro kosten.
Mehr Service für Privatkunden
Zu guter Letzt will Fujitsu Siemens in Berlin auch ein neues Serviceangebot für Privatkunden vorstellen. Dabei sollen Kunden verschiedene Dienstleistungen, wie die Einrichtung des Computers, Diebstahlschutz oder Informationen und Unterhaltung erhalten, zu denen eine einfach bedienbare Oberfläche bereits auf dem Rechner installiert ist. Schnittstellen für Anmeldung und Bezahlung stellen die Münchener ebenfalls bereit und Ansprechpartner sollen direkt bei Fragen und Problemen helfen können.
Fujitsu Siemens Computers präsentiert sich auf der IFA 2007 in Halle 13.

(Aleksandra Leon)

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